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Zwei Schulen überzeugen mit ihrer Geschäftsidee

11.06.2002


Gegen mehr als tausend Teilnehmer setzten sich neun Schüler zweier Münchner Teams als Bundessieger des Projektes business@school durch

Mit einer Überraschung endete gestern die Endausscheidung des Wettbewerbs business@school. Erstmals wurden aufgrund der hervorragenden Geschäftsideen zwei Bundessieger gekürt. "Easy-Check-In" des Münchner Nymphenburger Gymnasiums und "Nu Voice-Travel" des Gymnasiums Puchheim (Landkreis München) sind die beiden Bundessieger. Die"Easy Check-in"-Idee: Am Vorabend der Urlaubsreise werden die Koffer zu Hause abgeholt und der Check-In vorgenommen, so dass lästige Wartezeiten am Flughafen entfallen und die Urlaubsreise stressfrei beginnen kann. "Nu Voice Travel" will Jugendlichen die Erfahrungen von No Angels und BroSis möglich machen. Die Jungunternehmer geben jedem Interessenten für rund 650 ¤ die Möglichkeit, für ein Wochenende Popstar zu sein und eine eigene CD aufzunehmen. Professionelles Equipment, ein "Voice-Coach" genannter Gesangstrainer sowie ein komplettes Wochenendarrangement mit Star-Feeling (VIP-Car inbegriffen) bieten die Jungunternehmer als Paket an.

"Eine grandiose Idee!" schwärmt Dr. Antonella Mei-Pochtler, Geschäftsführerin The Boston Consulting Group, über "Nu Voice-Travel". Bei Easy-Check-In hat die namhafte Jury, u.a. Ford Deutschland Chef Rolf Zimmermann, Martine Dornier-Tiefenthaler, Dr. Hagen Noerenberg von der Bayer AG und Bürgermeisterin Angela Spizig neben der Originalität das gut durchkalkulierte Geschäftsmodell überzeugt. Auf Platz drei konnte sich "Fit & Tasty" aus der St. Lioba Schule, Bad Nauheim, mit der Idee eines Fast-Food-Restaurants für Fitnessbewusste durchsetzen.

Insgesamt haben dieses Jahr mehr als 1.000 Schüler aus 43 Schulen in Deutschland und Österreich an der erfolgreichen Initiative business@school der Boston Consulting Group teilgenommen. Die zehn besten Geschäftsideen, die sich in den vorangegangenen Wochen in Regionalwettbewerben qualifiziert hatten, wurden am Montag im Rahmen der Bundesausscheidung in Köln präsentiert. Die Teilnehmer des diesjährigen Wettbewerbs von business@school haben auf der gestrigen Abschlussveranstaltung mit ihrer Leistung bewiesen, dass es Auswege aus dem PISA-Dilemma gibt.

Im nächsten Schuljahr will die Initiative weiter wachsen: "50 Schulen haben sich für die nächste business@school-Runde qualifizieren können," freut sich Mei-Pochtler, die darin einen praktischen Beitrag zur Veränderung des Bildungswesens sieht: "Schule kann sich nur von innen heraus erneuern, die Initiative liefert dazu einen Beitrag. Gefragt sind Engagement, Teamarbeit, analytisches Denken und Fachkompetenz."

The Boston Consulting Group will mit business@school einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der deutschen Bildungslandschaft leisten. Über den Austausch zwischen Schulen und Unternehmen wird das Interesse und Verständnis von Schülern an Wirtschaft maßgeblich gefördert.

Die Initiative business@school wurde 1998 von der internationalen Unternehmensberatung The Boston Consulting Group (BCG) gegründet. 43 Gymnasien aus ganz Deutschland und Österreich qualifizierten sich im Schuljahr 2001/2002 für das Wirtschaftsprojekt. Mit business@school möchte BCG aktiv an den Schulen das wirtschaftliche Verständnis fördern. Schüler und Lehrer haben die Chance, durch die für business@school zusammengestellten Materialien, die Wettbewerbsaufgaben und die persönliche Betreuung durch Unternehmensberater, dieses Verständnis selbstständig und mit Spaß zu erweitern.

Dr. Babette Claas | ots

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