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Aluminium-Architektur-Preis 2002 an Najjar & Najjar

06.06.2002


Kaum fertiggestellt und schon mit dem Aluminium-Architektur-Preis ausgezeichnet: Das F & E-Zentrum der Semperit AG in Wimpassing (NÖ) von Najjar & Najjar Architekten.

Copyright:
AFI/Manfred Seidl


Andreas Treusch zeigt wie man bei einer Schulerweiterung Alt und Neu harmonisch verbindet.

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Treusch


An das Architektenteam Dipl.-Ing. Karim und Dipl.-Ing. Rames Najjar geht der Aluminium-Architektur-Preis 2002. Sie erhalten den Preis für das Forschungs- und Entwicklungszentrum der Semperit AG in Wimpassing, Niederösterreich.


Die Jury unter dem Vorsitz von Architektin Gisela Podreka entschied sich für diese Einreichung, da hier der Werkstoff in exemplarischer Weise eingesetzt wurde und am besten die Möglichkeiten von Aluminium aufzeigt. Die Dualität von offen und geschlossen sowie von organisch und doch technisch gibt diesem Projekt Spannung und Dynamik.

Der Preis wird von der Architekturstiftung Österreich, der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten und dem Aluminium-Fenster-Institut AFI vergeben. Die Planer erhalten ein Preisgeld in der Höhe von 10.000 Euro. Der Bauherr wird mit der eigens für diesen Wettbewerb geschaffenen Skulptur Raum Kappa von Meina Schellander ausgezeichnet.


In die Schlussrunde kamen vier weitere Einreichungen, die von der Jury mit besonderer Anerkennung hervorgehoben wurden: Beim Weingut in Langenlois, Niederösterreich, von Arch. Dipl.-Ing. Andreas Burghardt überzeugte vor allem der perfekte Einsatz des Werkstoffes. Die Bezirkshauptmannschaft in Murau, Steiermark, vom Architekturbüro Tschapeller/Schöffauer zeigt die vielfältigen Möglichkeiten des Materialeinsatzes auf. Aluminium wurde hier in unterschiedlichen Anwendungen sehr qualitätvoll verwendet. Das Firmengebäude einer Metallbaugesellschaft in Alkoven, Oberösterreich, von Arch. Dipl.-Ing. Günter Derschan ist konsequent durchdacht und besticht durch seine qualitätvolle Übereinstimmung von Außen- und Innenraum. Bei der Schulerweiterung in Wien 22 von Arch. Dipl.-Ing. Andreas Treusch kommt das leise Zusammenspiel von Alt und Neu zum Tragen. Die neue Kubatur wird ganz selbstverständlich auf die bestehende Substanz aufgesetzt und hat neben dieser eine eigenständige Wertigkeit – ohne jedoch aufdringlich zu wirken.

Insgesamt wurden der Jury – Arch. Dipl.-Ing. Heinz Grimus, Porr AG, Arch. Dipl.-Ing. Georg Pendl, Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten, Arch. Dipl.-Ing. Gisela Podreka, Architekturstiftung Österreich, Univ.-Prof. Mag. arch. Elsa Prochazka, Preisträgerin Aluminium-Architektur-Preis 2000, Ing. Andreas Renner, Aluminium-Fenster-Institut, und Univ.-Prof. Dr. Ing. Werner Sobek, Tragwerksplaner, Technische Universität Stuttgart – 46 Projekte zur Bewertung vorgelegt.

Das Schlussstatement der Jury: Die Jury hält abschließend fest, dass zum Preis eine erfreuliche Vielzahl qualitätvoller Projekte eingereicht wurden, die in ihrer Gesamtheit die Möglichkeiten des Werkstoffs Aluminium in positiver Weise aufzeigen.

RÜCKFRAGEN RICHTEN SIE BITTE AN:

PRESSESTELLE ALUMINIUM-FENSTER-INSTITUT DR. HANNA BRUGGER-DENGG Tel.: 01 492 96 33 Fax: 01 492 76 12 E-Mail: pr@bruggerdengg.at Mobil: 0664 105 31 48

Dr. Hanna Brugger-Dengg | pte.online
Weitere Informationen:
http://www.alufenster.at

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