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Faszinierendes und vielseitiges Programm des World Renewable Energy Congress 2002

05.06.2002


Wie wird die Nutzung erneuerbarer Energien in Zukunft weltweit aussehen? Welche aktuellen Trends und Entwicklungen herrschen in den Bereichen Photovoltaik, Brennstoffzellen oder Windenergie vor? - Dies ist nur eine Auswahl von Themen, die mehr als 800 internationale Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Umweltverbänden und Medien auf dem World Renewable Energy Congress VII (WREC) diskutieren werden. Hochkarätige Experten und Mitglieder der nordrhein-westfälischen Landesregierung referieren vom 29. Juni bis 5. Juli auf der KölnMesse zu den unterschiedlichsten Themen rund um erneuerbare Energien. Zusätzliche Sonderaktionen stellen konkrete Lösungsmöglichkeiten für den Einsatz erneuerbarer Energien in der Praxis vor.

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Der World Renewable Energy Congress zeigt den "state of the art" im Bereich erneuerbarer Energien. Mit dem Ziel, Innovation und Einsatz der regenerativen Energien zu fördern, ist der Kongress ein Forum für Wissenschaftler, Politiker und Entscheidungsträger. Die Teilnehmer können Einblick in Laboratorien und Forschungszentren nehmen. Gleichzeitig werden sie über die politische Dimension informiert. Vorgestellt werden Entwicklungsszenarien von Nicht-Regierungsorganisationen, Pilotprojekte, regionale Musterlösungen ebenso wie unternehmerische Initiativen.

Für Deutschland und Nordrhein-Westfalen sind folgende Themen besonders relevant:
  • Solartechnologie (ein "Selbstläufer", den große Konzerne entdecken)
  • Windenergie (der "Klassiker" hat mittlerweile High-Tech-Niveau erreicht)
  • Biomasse (Rückstände und Nebenprodukte können wahre Energie-Schätze sein)
  • Niedrigenergiehäuser & solares Bauen (Einsparung ist ein wesentlicher Bestandteil nachhaltigen Wirtschaftens)
  • Geothermie (ökologisch und ökonomisch sinnvolle Methode)
  • Brennstoffzelle (als Antriebsaggregat für den mobilen Einsatz erfolgreich im Test)

Aus eigener Erfahrung: das Engagement der Landesregierung NRW



Energiepolitik ist in Nordrhein-Westfalen tagtäglich ein wichtiges Thema. Mit der Kohle-Energie ist das Land groß geworden, stellte sich den Herausforderungen des Strukturwandels und setzt jetzt, führend unter allen Bundesländern, auf neue Energieformen und -technologien. Deshalb engagiert sich das Land NRW als Gastgeber für den WREC VII, Ministerpräsident Wolfgang Clement übernimmt die Schirmherrschaft dieser internationalen Veranstaltung. Vier Minister aus seinem Kabinett nehmen jeweils einen Tag am WREC teil und werden vor dem Plenum sprechen.

Die Beiträge der nordrhein-westfälischen Minister im Einzelnen:
  • Eröffnung und Begrüßung (Montag, 1. Juli) Ernst Schwanhold, Minister für Wirtschaft, Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
  • "Solares Bauen in Nordrhein-Westfalen - Ein Beitrag zum Klimaschutz" (Dienstag, 2. Juli) Dr. Michael Vesper, Minister für Städtebau und Wohnen, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen
  • "Bildung als globale Herausforderung. Umwelt und Energie in Schule, Forschung und Lehre" (Mittwoch, 3. Juli) Gabriele Behler, Ministerin für Schule, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • "Die energetische Nutzung von Biomasse - zentrales Element einer zukunftsfähigen Energiewirtschaft" (Donnerstag, 4. Juli) Bärbel Höhn, Ministerin für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Von Aachen bis Zaire - Energie brauchen alle

Energie durchzieht alle Lebensbereiche, quer durch alle sozialen Schichten, in allen Ländern. Energiefragen berühren Bereiche wie Armutsbekämpfung und Gesundheitspolitik. Energiefragen werfen in den Industrieländern andere Fragen auf als in Entwicklungs- und Schwellenländern. Energiefragen haben durch die Nachhaltigkeit und den Umweltschutzgedanken eine globale Relevanz, so verschieden sie in einzelnen Regionen auch sind. Der Kongress symbolisiert dies in seiner personellen Zusammensetzung ebenso wie in den Vorträgen und Workshops. So wird ein Wissenstransfer möglich: Zwischen Ländern, zwischen Theorie, Praxis und Entscheidungsträgern.

Besondere Aufmerksamkeit widmet der wissenschaftliche Kongress dem Nachwuchs. Während eines Schülertags am 3. Juli werden den jungen Besuchern besondere Projekte aus einzelnen Schulen und Fachhochschulen vorgestellt. Solarradios und Solarkochkisten demonstrieren die Einsatzmöglichkeiten regenerativer Energien. Ein Highlight wird die Präsentation des "lebenden Lehrbuchs" sein, ein fächerübergreifendes Unterrichtsbuch zum Thema Energien. Diese Aktivitäten sollen den jungen Besuchern die Faszination von Wissenschaft zeigen.

Think global - act local

Mehr als 800 internationale Teilnehmer aus über 100 Ländern - Vordenker und Visionäre, politische Entscheidungsträger, Anwender und Skeptiker sowie Vertreter von Umweltschutz-organisationen und der Medien - -treffen sich auf dem WREC 2002. Sie diskutieren gemeinsam die neuen Trends und Entwicklungen auf dem Zukunftsfeld der erneuerbaren Energien. Und sie zeigen eine Vielzahl von Lösungsbeispielen, wie die erneuerbaren Energien effizient und zugleich umweltverträglich zum Schutz der Ressourcen für künftige Generationen genutzt werden können.

Gastgeber des Kongresses ist in diesem Jahr das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Die Landesinitiative Zukunftsenergien NRW und die UNESCO unterstützen das Forschungszentrum Jülich, das den Kongress organisiert.

Parallel zum Kongress findet die Industrieausstellung "Renewable Energy Expo" statt. Investoren, Produzenten und Nutzer erneuerbarer Energien präsentieren auf dem Kölner Messegelände die neuesten Produktentwicklungen in den Schwerpunkten Photovoltaik, Windenergie, Brennstoffzellen, Solarthermie, Biomassenutzung sowie Niedrigenergie-Häuser.

Peter Schäfer | idw
Weitere Informationen:
http://www.wrec.de

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