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Wirtschaftsministerium NRW veranstaltet "Klimaschutzkongress NRW" am 22.05.2002

13.05.2002


Das Ministerium für Wirtschaft und Mittelstand, Energie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (MWMEV) veranstaltet am 22. Mai 2002 den Klimaschutzkongress NRW - Flexible Instrumente der internationalen Kooperation im Klimaschutz in Düsseldorf. Der Kongress ist ein weiterer Baustein der umfangreichen Klimaschutzaktivitäten des Landes NRW. Bereits bei dem im September 2001 vorgelegten "Klimaschutzkonzept NRW" konnte die Landesregierung aufzeigen, dass alleine die quantifizierbaren Klimaschutzmaßnahmen in NRW ein Minderungspotenzial von über 30 Mio. Tonnen Kohlendioxid (CO2) haben. Dies entspricht in etwa der Hälfte der von der Bundesregierung für das gesamte Bundesgebiet festgestellten Minderungsdeckungslücke in Höhe von 50 - 70 Mio. Tonnen CO2.

Ziel des Klimaschutzkongresses NRW ist die praxisorientierte Darstellung der flexiblen Instrumente der internationalen Kooperation im Rahmen des Kyoto-Protokolls als Informations- und Entscheidungsbasis für die Wirtschaft. Die Unternehmen sollen einerseits darüber informiert werden, welche Anforderungen in den nächsten Jahren auf sie zukommen, und andererseits, welche Markt- und Entwicklungschancen sich dadurch für sie eröffnen. Gleichsam sollen die Handlungsmöglichkeiten der Landesregierung NRW aufgezeigt werden, die Wirtschaft in diesem Prozess zu begleiten und zu unterstützen. Zudem gehen Vertreter aus Wirtschaft und Politik auf ihre Sicht der flexiblen Instrumente, insbesondere des Emissionshandels, ein.

NRW-Wirtschafts- und Energieminister Ernst Schwanhold wird den Kongress um 9.00 Uhr mit einer Rede über "Das deutsche Klimaschutzziel in der Energie- und Wirtschaftspolitik" eröffnen. Minister Schwanhold wird hierbei ausführlich die Position Nordrhein-Westfalens in bezug auf den Richtlinienentwurf der EU-Kommission zu einem Emissionshandelssystem erläutern.

Matthias Ruchser | ots
Weitere Informationen:
http://www.klimaschutzkongress-nrw.de

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