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Minimal-invasive Eingriffe verringern Risiko für Patienten und ersparen große Operationen

19.04.2002


Internationaler Interventioneller Radiologenkongress "CIRA 2002" in Berlin

Vom 19. bis 20. April 2002 findet im "Maritim pro arte Hotel Berlin" der zweite "Course on Interventional Radiology 2002" statt.

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Karlheinz Hauenstein, Direktor des Institutes für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Universität Rostock und Prof. Dr. Bernd Hamm, Direktor des Institutes für Radiologie der Berliner Charite, findet dieser Internationale Kongress zum zweiten Mal in Berlin statt.

Nahezu 400 Spezialisten aus der Schweiz, Österreich, Frankreich und Deutschland werden sich mit therapeutisch hoch effektiven Verfahren beschäftigen, die über kleinste Zugänge mit miniaturisierten Materialien im Millimeterbereich Operationen im Kopf und gesamten Körper erlauben. Über die Blutgefäße werden dabei von der Leiste aus unter Röntgenkontrolle Instrumente und Materialen vor Ort gebracht. Anhand von 20 Live-Übertragungen vor allem aus dem Universitätsklinikum Rostock sowie den Universitätskliniken Berlin (Charité), Bern und Innsbruck dieser verschiedensten minimal-invasiven Eingriffe direkt aus dem Operationssaal nach Berlin werden von anerkannten Spezialisten die Möglichkeiten dieser "Knopflochmethoden" gezeigt, diskutiert und optimale Therapieempfehlungen für die Patienten, insbesondere die Möglichkeiten des Ersatzes von großen chirurgischen Operationen, herausgearbeitet. Erreicht wird dies durch direkten Kontakt zwischen Auditorium, Moderatoren, Referenten und Operationsteams, wobei besonderer Wert auf die Diskussion der verschiedenen Methoden und Materialien gelegt wird.

Vorteile dieser Methoden für den Patienten gegenüber alternativen großen chirurgischen Eingriffen sind in der deutlich geringeren physischen und psychischen Belastung, der oft nicht notwendigen Voll-Narkose und des deutlich verminderten Krankenhausaufenthaltes (wenige Tage) zu sehen. Dies gilt besonders für Patienten mit akuten Hirnblutungen, Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt als Folge von Lebererkrankungen, aber auch bei Tumorleiden (in Leber, Brust, Lunge, Uterus etc.) Bandscheibenvorfall und Wirbelkörperzerstörung bei Osteoporose.

Prof. Dr. Karlheinz Hauenstein | Pressemeldung

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