Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" ist weltweit einmalig

16.04.2002


Vom 9. bis 12. Mai in Kassel mit mehr als 100 Veranstaltungen: Kongress "Frauen in Naturwissenschaft und Technik" ist weltweit einmalig
Alles unter einen Hut! So lautet das Motto des 28. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik.

Kassel. Alles unter einen Hut! So lautet das Motto des 28. Kongresses von Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Mit mehr als 100 Veranstaltungen lädt er Frauen - von der Schülerin bis zur Rentnerin, von der Handwerkerin bis zur Professorin - aus dem gesamten deutschsprachigen Raum und darüber hinaus vom 9. bis 12. Mai an die Universität Kassel. In diesem Jahr wird der Kongress von Frauen in Naturwissenschaft und Technik (FiNuT) ein Vierteljahrhundert alt und steht als Jubiläums-Kongress unter der Schirmherrschaft von Bundestagsvizepräsidentin Dr. Antje Vollmer. Das Motto des Kasseler Kongresses - Alles unter einen Hut! - verdeutlicht die Themenvielfalt der FiNuT-Kongresse. Dieser Kongress von und für Frauen aus technikorientierten Berufen ist weltweit einmalig und zieht mit seiner Themenvielfalt, umfassenden Bandbreite und seinen internationalen Referentinnen zahlreiche Teilnehmerinnen an - erwartet werden bis zu 600 Frauen. Interessante Referentinnen werden im Rahmen des Kongresses ihre Arbeiten und Projekte vorstellen. Eine zentrale Podiumsdiskussion und eine Ausstellung ergänzen das umfangreiche Angebot an Workshops, Lesungen, Vorträgen und Exkursionen.
Der Kongress wurde erstmals 1977 in Aachen ausgerichtet und findet seither in wechselnden Städten statt, so 2001 in Wien, 2003 in Berlin. Der Kongress 2002 wird an der Universität Kassel, Campus am Holländischen Platz, ausgerichtet. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular unter: http://www.uni-kassel.de/finut.

Zentrale Podiumsdiskussion: 25 Jahre FiNuT Bilanz und Ausblick
Wie weit ist die Gleichstellung von Mann und Frau gediehen, was wurde in 25 Jahren erreicht? Welche Naturwissenschaft und Technik wollen Frauen und wo liegen auch Differenzen? Mit diesen Fragen befasst sich diese Podiumsdiskussion am Freitag, den 10. Mai (16-18.30 Uhr, Diagonale 1). Vertreterinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik werden die Situation von Naturwissenschaftlerinnen, Ingenieurinnen und Handwerkerinnen diskutieren, Bilanz ziehen und Zukunftsstrategien entwickeln.
Podiumsteilnehmerinnen sind Traudel Klitzke, Psychologin, Leiterin der Frauenförderung bei der Volkswagen AG, Wolfsburg, Dr.-Ing. Andrea Dederichs, Chemieingenieurin, Kompetenzzentrum Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie, Bielefeld, Dr.-Ing. Kira Stein, Maschinenbau-Ingenieurin, Darmstadt, Gründungsmitglied des Vereins von Frauen in Naturwissenschaft und Technik (NUT), Vorstand des Deutschen Ingenieurinnenbundes (dib), Vorsitzende von Frauen in der Technik (FIT), Dr. Helene Götschel, Physikerin und Historikerin, Mitarbeiterin des Instituts für Didaktik der Naturwissenschaften, Universität Hamburg und Brigitte Ratzer, Chemieingenieurin, Mitarbeiterin des Instituts für Technik und Gesellschaft an der TU Wien, außerdem aktiv in der universitären Frauenförderung. Moderation: Tanja Winkler und Ismeni Walter, Wissenschaftsjournalistinnen, Köln.

Mehr als 100 Veranstaltungen
Über 100 Veranstaltungen umfasst das umfangreiche Angebot des Kongresses: Workshops, Lesungen, Vorträgen und Exkursionen, Kultur- und Kunstveranstaltungen, ein Schülerinnenprojekt, ein Mentorinnen-System, und zahlreiche Gelegenheiten für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und Vernetzung. Die Themen reichen von "Vielfalt der Perspektiven" bis "Computer und Medien", von der "Lebens- und Arbeitssituation von Frauen in Naturwissenschaft und Technik" bis zu "Mädchen- und Frauenförderung", von "Beruf und Karriere" bis "Bildungs- und Wissenschaftspolitik", es bestehen Angebote etwa zu Körperarbeit nach der Feldenkrais-Methode, zur Auseinandersetzung mit Wohnsituationen von Frauen, zu ganzheitlichen Arbeitsbedingungen oder frauengerechter Stadtentwicklung und zu vielem anderen mehr.
Eine weitere Podiumsdiskussion thematisiert "Geschlechterverhältnisse und Umwelt/ Nachhaltigkeit als transdisziplinäres Feld" und wird von Dr. Doris Hayn, Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt a. M., moderiert. Podiumsteilnehmerinnen sind u.a.: Andrea Meyer, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherung, Berlin (angefragt), Vera Rabelt, Umweltbundesamt, Berlin, Meike Spitzner, Wuppertal Institut für Klima-Umwelt- am Main (10. Mai, 11 - 13 Uhr, Ort: Diagonale 1).

Ausstellung "Vorbildliche Natur-Erfahrung und -Nutzung von Frauen"
Eine Ausstellung "Vorbildliche Natur-Erfahrung und -Nutzung- weltweit, historisch sowie hier und jetzt" zeigt positive Beispiele, wie Frauen ihre Vorstellungen von Naturwissenschaft und Technik verwirklicht haben und verwirklichen. Über eine Zeitspanne von heute bis zu 300 v. Chr., über eine Ausdehnung und ein Wohlstandsgefälle von Kassel bis Indonesien, über ein Fachspektrum von der IT-Spezialistin bis zur Alchemistin präsentiert die Ausstellung eine nachhaltige Naturwissenschaft und Technik in Frauenhand; eine Technik also, die im Einklang mit der Natur, mit den Menschen aller Altersstufen, mit dem Ressourcenpool unseres Planeten steht. Die zahlreichen Übersee-Projekte ? mehr als die halbe Ausstellung beschreibt neue und traditionelle Verfahren in Amerika, Afrika und Asien ? sowie die sechs Kasseler Beiträge geben einen Überblick über das globale und lokale Handeln initiativer Frauen, die die Gestaltung ihrer Lebensgrundlagen selbst in die Hand genommen haben. Die Ausstellung ist während des gesamten Kasseler FiNuT-Kongresses zu besichtigen im Glasfoyer, Kurt-Wolters-Str. 3. Bereits jetzt sind Teile der Ausstellung zu sehen unter www.uni-kassel.de/finut/ausstellung.html. Ein Mini-Ausstellungs-Katalog ist erhältlich vorab beim Kongressbüro oder bei der Ausstellung direkt.

Früchte der FiNuT-Kongresse
Die vitale Wirkungskraft dieser technikorientierten Frauenbewegung ist erheblich: Mehr als 130 kontinuierlich zu Spezialthemen arbeitenden Gruppen und Vereine sind während 25 Jahren aus diesen Kongressen hervorgegangenen. In einer Grafik wurden diese chronologisch in einem mächtigen Baum als "Früchte der FiNuT-Kongresse" dargestellt. Die ausführliche Auflistung kann beim Kassler Kongressbüro als Broschüre zusammen mit dem Poster "Früchte der FiNuT-Kongresse" bezogen werden oder aus dem Internet über www.uni-kassel.de/finut/fruechte.html.
Anmeldung und Organisation
Verpflegung, kostenlose Unterkunft und Kinderbetreuung werden bei Voranmeldung bis 24. April vom Kongressbüro organisiert. Der Kongress ist barrierefrei. Anmeldung unter
http://www.uni-kassel.de/finut/anmeldung.html.

Kontakt und weitere Information
"Marie Calm" e.V., Verein zur Förderung von Mädchen und Frauen in Naturwissenschaft und Technik e.V., c/o Universität Kassel, Büro der Frauenbeauftragten, D-34109 Kassel
Tel.: ++49(0)561-804-3469
Fax.: ++49(0)561-804-3814
E-Mail: finut@hrz.uni-kassel.de
Internet: www.uni-kassel.de/finut
Anmerkung für die Redaktionen:
Über die Vorankündigung des Kongresses würden wir uns sehr freuen. Am Kongress teilnehmen können ausschließlich Frauen; lediglich die Pressekonferenz am 10. Mai um 14 Uhr, zu der noch eine gesonderte Einladung folgen wird, steht auch Männern offen.

Ingrid Hildebrand | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-kassel.de/finut

Weitere Berichte zu: FiNuT-Kongresse Frauenförderung Naturwissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Technologievorsprung durch Textiltechnik
17.11.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS
17.11.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte