Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Montanuniversität: Forschung für die Automobilindustrie

15.04.2002


Die bereits 46. österreichische Gießereitagung findet am 18. und 19.April in Leoben statt. Mehr als 200 Experten aus ganz Europa treffen sich zum Erfahrungsaustausch über neue Technologien und Anwendungen am Gießereisektor. Hauptmotor in der Forschung ist die Automobilindustrie.

Veranstaltet wird diese internationale Expertenkonferenz vom Österreichischen Gießereiinstitut (ÖGI), das nunmehr bereits auf eine fast 50-jährige Geschichte zurückblicken kann. Gegründet als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Gießereibranche Österreichs ist das ÖGI Innovationspartner in der angewandten Forschung und Entwicklung für nationale und internationale Industrie- und Forschungspartner. Mitveranstalter der Tagung sind das Institut für Gießereikunde der Montanuniversität Leoben und der Verein Österreichischer Gießereifachleute, Wien.

Experten aus ganz Europa
"Das Interesse an der heurigen Tagung ist enorm", freut sich der Leiter des ÖGI, Dipl.Ing. Gerhard Schindelbacher. "Rund 150 Teilnehmer kommen aus Österreich, wir dürfen heuer aber auch Experten aus fast allen europäischen Ländern begrüßen, was mit Sicherheit ein Merkmal für die Qualität der Tagung darstellt", so Schindelbacher weiter.

Forschungsmotor Automobilindustrie
Hauptmotor der Forschung auf dem Gießereisektor ist die internationale Automobilindustrie. "Es gibt kein Auto ohne Gussteile" erläutert Schindelbacher. "Die Entwicklung geht allgemein in Richtung Leichtbau, wobei Gießen als innovatives Fertigungsverfahren diesen Ansprüchen aufgrund der Vielfalt der Gusswerkstoffe und der Gießverfahren in besonderer Weise entgegenkommt." Aus diesem Grund widmen sich auch einige der Vorträge der heurigen Gießereitagung dieser Problemstellung.

VW, Audi, BMW
Renommierte Industriepartner des Österreichischen Gießereiinstitutes sind neben der heimischen Gießereiindustrie beispielsweise die deutschen Automobilhersteller VW, Audi und BMW, aber auch die Steyr-Fahrzeugtechnik in Graz. Enge Forschungskooperationen gibt es unter anderem mit der Montanuniversität Leoben, dem Materials Center Leoben, der AVL List GmbH in Graz sowie der TU Graz.

Simulation als zusätzliches Service
"Wir betreuen die gesamte Gießereiindustrie Österreichs, viele Klein- und Mittelbetriebe, mit KTM aber auch den größten Zweiradhersteller des Landes", erklärt Schindelbacher. "Seit mehr als sechs Jahren unterstützen wir unsere Partner auch mit numerischen Computersimulationen, das heißt, wir simulieren den Gießprozess am Computer und können so den Prozessablauf optimieren", erläutert Schindelbacher abschließend.

Weitere Informationen:
Dipl.Ing. Gerhard Schindelbacher, Österreichisches Gießereiinstitut, Parkstraße 21, 8700 Leoben, Tel.: +43 3842 43101-0, Fax.:+43 3842 43101-1, E-Mail: office.ogi@unileoben.ac.at.

Mag. Thomas Winkler | idw
Weitere Informationen:
http://www.ogi.at/

Weitere Berichte zu: Automobilindustrie Gießereiinstitut ÖGI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie

Digitalanzeige mit Touchscreen WAY-AX & WAY-DX von WayCon

27.06.2017 | Energie und Elektrotechnik

Der Krümmung einen Schritt voraus

27.06.2017 | Informationstechnologie