Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mehr Licht!

11.04.2002


Flammenrohr, Glanz und Windspiele - die Universität zeigt ein breites Spektrum in ihrer Beteiligung an der Luminale

FRANKFURT. Die vom 14. bis 18. April stattfindende Luminale wird der Stadt und Region Glanzlichter aufsetzen. Die Universität beteiligt sich daran mit erhellenden Führungen, glanzvollen Installationen und Ausstellungen so wie luziden Vorträgen und zeigt an unterschiedlichen Lokalitäten das ganze Spektrum von Licht, Beleuchtung und ihren Effekten auf.

An ungewöhnlicher Stelle, der St. Katharinenkirche, demonstriert der Physiker Prof. Fritz Siemsen die Wirkung des Flammenrohrs und zeigt damit Verbindungen von Licht- und Schallwellen auf.

Das spektakuläre IG Hochhaus als Herzstück des Campus Westend eignet sich wie kaum ein zweites in der Stadt, um die effektvolle Wirkung durchdacht gesetzten Lichtes eindrucksvoll zu demonstrieren.

Ganz andere Effekte von Licht zeigen Mediziner des Universitätsklinikums auf: nämlich seinen Einfluss auf Organismen, auf den Mensch und sein Wohlbefinden.

Vorträge: Universitätsklinikum
Licht, Laser und Medizin
Die Bedeutung von Licht und Laser für die medizinische Diagnostik und Therapie und den medizinischen Fortschritt in Dermatologie, Psychiatrie und Radiologie wird präsentiert. Ärzte des Klinikums stellen hierbei jeweils neueste Erkenntnisse und klinische Daten vor.
Prof. Roland Kaufmann, Ärztlicher Direktor und Direktor des Zentrums der Dermatologie spricht über "Licht und Haut"
Prof. Burghard Pflug, Direktor der Klinik für Psychiatrie und Physiotherapie II, skizziert das Verhältnis von "Licht und Stimmung".
Prof. Thomas Vogl, Direktor des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie erläutert den Einsatz von "Lichtlaser und Radiologie".
Hörsaal 2, Haus 23 des Universitätsklinikums; Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt; Telefon: 6301-7277
15. April von 14 bis 17 Uhr; Straßenbahn 15, 19, 21 ’Uniklinikum’

Vorführung: Präpariertes Licht - Physikalische Experimente
Schall und Licht - Experimente mit dem Flammenrohr in St. Katharinen
Prof. Fritz Siemsen, Institut für Didaktik der Physik, demonstriert die Wirkung von Rubens’ Röhre: Hundert Flammen zeigen durch ihre Höhe an, wie stark der Gasdruck der stehenden Schallwelle in der Röhre ist. Erfunden wurde die Flammenröhre 1905 von Rubens. Die Physik der Musik entdeckte Pythagoras: "Die Rechnung stimmt".
St. Katharinenkirche; Hauptwache/Zeil, 60313 Frankfurt/Main
Telefon: 28 37 78
16. April, 15 bis 17 Uhr; U- und S-Bahn ’Hauptwache’

Führung: Beleuchtung im IG Hochhaus
Beleuchtungskonzept
Das ehemalige IG Farben-Verwaltungsgebäude erstrahlt in
neuem Glanz. Es ist zentraler Standort der Universität im Westend und ihr neues Identifikationssymbol. Das renommierte Architekturbüro DISSING & WEITLING (Kopenhagen) hat hier gemeinsam mit dem Leuchtenhersteller SPECTRAL ein Lichtkonzept und entsprechende Leuchten entwickelt. Sie sind der Moderne ebenso verpflichtet wie dem historischen Erbe des Architekten Hans Poelzig.
Campus Westend, Grüneburg Platz 1, 60323 Frankfurt/Main; Telefon: 01 71/6 51 35 49
14. bis 18. April, täglich 20 Uhr
Treffpunkt: Grüneburg Platz 1, U-Bahn 1, 2, 3 ’Grüneburgweg’

Ausstellung:
Projekt ’Windlicht’
Auf dem Gelände des Instituts für Kunstpädagogik steht ein etwa 25 Meter hoher Schornstein. Ein Projektvorschlag des Künstlers Alexander R. Titz sieht vor, das Bauwerk zum Träger einer windabhängigen Lichtinstallation zu machen. In Zusammenarbeit mit der Firma CJ Light wird das Projekt modellhaft vorgestellt.
Ausstellungshalle der Universität Frankfurt am Institut für Kunstpädagogik; Sophienstraße 1 - 3, 60487 Frankfurt; Telefon: 798- 2 36 78
14. bis 18. April 2002 täglich 16 bis 21 Uhr
U-Bahn 4, 6, 7; Bus 32, 36, 50 ’Bockenheimer Warte/Universität’

Die Luminale ist das kulturelle Rahmenprogramm zur gleichzeitig stattfindenden Messe ’Light + Building’.

Und in unmittelbarer Umgebung der Universität wird auch Erhellendes geboten:

Ausstellung: Naturmuseum Senckenberg
Flugsaurier und Urzeitsonne
SCHOTT GLAS, Mainz und Planistar Lichttechnik GmbH, Himmelstadt, entwarfen eine Beleuchtungs-Installation aus mehreren dreieckigen, durch Faseroptik kantenbeleuchteten Flachpanels mit Farbwechsel, die eine urzeitliche Sonne symbolisieren.

Naturmuseum Senckenberg; Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt; 75 42-2 13
Mo.-Fr. 9 bis 17 Uhr, Mi. bis 20 Uhr, Sa.+ So. bis 18 Uhr
Eintritt 5,00 Eur, ermäßig 1,50 Eur
U-Bahn 4, 6, 7, ’Bockenheimer Warte’; Bus 32, 33, 50

Vortrag: Physikalischer Verein/Sternwarte
Lichtverschmutzung
Wann haben Sie das letzte Mal die Milchstraße gesehen? Immer seltener lässt sich die Faszination eines ungetrübten Sternenhimmels erleben, da selbst fernab der Städte die Lichterglocken der Siedlungen die Sterne "verschlucken". Mit einfachen Schritten kann man den Himmel dunkler und dabei sogar die Beleuchtung besser machen.

Physikalischer Verein: Sternwarte Frankfurt, Robert-Mayer-Straße 2-4, neben dem Naturmuseum Senckenberg; 70 46 30, 
Mittwoch, 17. April, 19:30 Uhr; U-Bahn 4, 6 und 7 ’Bockenheimer Warte’

Pernille Jaeger | idw
Weitere Informationen:
http://www.physikalischer-verein.de

Weitere Berichte zu: Radiologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung
27.06.2017 | Fraunhofer IISB

nachricht Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle
27.06.2017 | Fraunhofer-Institut für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie