Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

An der Chemnitzer Uni geht es wieder um Ihre Gesundheit!

25.03.2002


Auftakt der gemeinsamen Vortragsreihe am 27. März über Hautkrebs-Diagnostik

Auch im neuen Sommersemester lädt die Technische Universität gemeinsam mit dem Klinikum Chemnitz zu einer neuen Staffel der überaus erfolgreichen Vortragsreihe "Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft" ein. Ab nächster Woche werden Chemnitzer Klinik-Ärzte und Uni-Professoren wieder die neuesten Erkenntnisse aus der Medizin öffentlich vorstellen und diskutieren.

Am 27. März 2002 wird die Vortragsreihe durch den Chefarzt der Hautklinik des DRK-Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein, Privatdozent Dr. med. Hans-Jürgen Koch, und durch den Chemnitzer Professor für Schaltungs- und Systementwurf Dietmar Müller eröffnet. Sie stellen gemeinsam die Möglichkeiten und Grenzen der elektronischen Bildverarbeitung bei der Hautkrebs-Erkennung vor. Zum Thema "Leistung - Training - Übertraining" referiert am 24. April 2002 Prof. Dr. Heiko Strüder, der an der Chemnitzer Universität die Professur für Sportmedizin und Sportbiologie innehat. Am 29. Mai 2002 erörtert der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II des Klinikums Chemnitz, Privatdozent Dr. med. Ulrich Stoelzel, endoskopische Ultraschall-Diagnoseverfahren für die Innere Medizin. Abschließend stellt Privatdozent Dr. med. Detlef Quietzsch, ebenfalls von der Klinik für Innere Medizin II des Klinikums Chemnitz, am 26. Juni 2002 moderne Möglichkeiten der Inneren Medizin bei der Krebsbehandlung vor. Veranstaltungsort ist jeweils der Böttcher-Bau der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62. Jeder Vortrag, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind, beginnt um 17.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei.

Gerade die erste Veranstaltung des kommenden Sommersemesters zeigt die enge Zusammenarbeit zwischen Chemnitzer Wissenschaftlern und Ärzten: Zum Thema "Ersetzt die Computerdiagnostik die ärztliche Erfahrung? Möglichkeiten und Grenzen der elektronischen Bildverarbeitung am Beispiel der Diagnostik bösartiger Hauttumore" werden Prof. Dr. Dietmar Müller von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik der TU und PD Dr. med. Hans-Jürgen Koch als Chefarzt der Hautklinik des DRK-Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein gemeinsam computergestützte Bildanalyseverfahren für die Hautkrebs-Erkennung vorstellen. Der Vortrag findet am 27. März 2002 um 17.30 Uhr im Hörsaal 201, Böttcher-Bau der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, statt.

Hintergrund Hautkrebs und Diagnostik:
Immer mehr Menschen weißer Hautfarbe erkranken weltweit am schwarzen Hautkrebs, am so genannten "malignem Melanom". Dabei könnte der Tumor oftmals rechtzeitig erkannt werden, weil er auf der Haut zumeist selbst mit bloßem Auge zu erkennen ist. Wird also das maligne Melanom in seiner "low-risk" Phase erkannt, bestehen gute Heilungschancen.
Die Hautkrebs-Diagnostik orientiert sich zuerst an der optischen Erscheinungsform des Tumors, wobei es bei dieser Beurteilung auf Kriterien wie Größe, Unregelmäßigkeiten in Form und Farbe sowie auf die Begrenzung zur normalen Haut ankommt. Allerdings führt die Vielfalt der Erscheinungsformen dieses Tumors gerade im Frühstadium immer wieder zu Fehldiagnosen: Entweder werden bösartige Tumoren nicht erkannt oder gutartige Hauterscheinungen als schwarzer Hautkrebs fehlgedeutet. Erst die feingewebliche Untersuchung des operativ entfernten Tumors verschafft dabei einen endgültigen Befund.
Seit einiger Zeit werden in der dermatologischen Forschung Anstrengungen unternommen, computergestützte Bildanalyseverfahren in die Diagnostik von Hauttumoren mit einzubeziehen. Seit einiger Zeit werden solche Verfahren auch vom Chemnitzer DRK-Krankenhaus und der TU Chemnitz erforscht.

Die Vortragsreihe auf einen Blick:

Ort: Chemnitz, Uni-Teil Straße der Nationen 62, Böttcher-Bau

  • 27. März 2002, 17.30 Uhr, Hörsaal 201
    PD Dr. med. Hans-Jürgen Koch, Chefarzt der Hautklinik des DRK-Krankenhauses Chemnitz-Rabenstein, Prof. Dr. Dietmar Müller, Professor für Schaltungs- und Systementwurf der TU Chemnitz
    "Ersetzt die Computerdiagnostik die ärztliche Erfahrung? Möglichkeiten und Grenzen der elektronischen Bildverarbeitung am Beispiel der Diagnostik bösartiger Hauttumore"
  • 24. April 2002, 17.30 Uhr, Hörsaal 305
    Prof. Dr. Heiko Strüder, Professor für Sportmedizin/Sportbiologie der TU Chemnitz
    "Leistung - Training - Übertraining: Allgemeine leistungsphysiologische Erkenntnisse, neuroendokrine Befunde und praktische Konsequenzen"
  • 29. Mai 2002, 17.30 Uhr, Hörsaal 204
    PD Dr. med. Ulrich Stoelzel, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II des Klinikums Chemnitz
    "Moderne Möglichkeiten der endoskopischen Ultraschalldiagnostik in der Diagnostik
    internistischer Krankheitsbilder"
  • 26. Juni 2002, 17.30 Uhr, Hörsaal 201
    PD Dr. med. Detlef Quietzsch, Klinik für Innere Medizin II des Klinikums Chemnitz
    "Moderne Möglichkeiten der internistischen Therapie bösartiger Tumoren"

Alexander Friebel | idw

Weitere Berichte zu: DRK-Krankenhaus Diagnostik Hautklinik Hautkrebs

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weiterbildung zu statistischen Methoden in der Versuchsplanung und -auswertung

06.12.2016 | Seminare Workshops

Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen

06.12.2016 | Förderungen Preise

Innovationen für eine nachhaltige Forstwirtschaft

06.12.2016 | Agrar- Forstwissenschaften