Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Der Rothirsch - Ein Fall für die Rote Liste " - Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung

04.03.2002


Vom 30. Mai bis 1. Juni 2002 veranstaltet die Deutsche Wildtier Stiftung in Kooperation mit der T.U. Dresden ein Rotwild-Symposium im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) in Bonn mit dem Titel:
"Der Rothirsch- ein Fall für die Rote Liste?
- Neue Wege für das Rotwildmanagement".

Zusammen mit der T.U. München und unter Mitwirkung des WWF Deutschland, der Rotwild-AG des DJV und des ÖJV eröffnen die Veranstalter eine neue zeitgemäße Diskussion um den Rothirsch und seinen Lebensraum.

Nur wenige unserer mitteleuropäischen Wildtierarten bewegen und polarisieren die Fachwelt so sehr wie diese große, in Europa freilebende Wildtierart. Einerseits sind gebietsweise hohe Populationsdichten zu verzeichnen, welche die Umsetzung zeitgemäßer Walbaukonzepte verhindern. Anderseits sind Kriterien für die Aufnahme des Rothirsches in die Roten Listen zweifellos erfüllt. Letzteres ergibt sich insbesondere aus der Verdrängung dieser ehemals flächendeckend vorkommenden Art aus seinen angestammten Lebensräumen in 125 sogenannte Rotwildgebiete. So sind dem Rothirsch heute nur noch ca. 20 % seines ursprünglichen Lebensraumes geblieben. Verstärkt wird diese Verinselung noch durch die fortschreitende Zerschneidung ursprünglich geschlossener Lebensräume. Die Erarbeitung neuer, konsensfähiger Management-Konzepte ist daher dringend erforderlich.

In der breiten Öffentlichkeit wird der Rothirsch als einheimisches Wildtier kaum erlebt, da aufgrund des Wandels seiner Lebensräume nur noch selten Berührungspunkte mit dem Menschen gegeben sind. Zudem war die Diskussion in der Fachöffentlichkeit lange durch die mangelhafte und emotionale Kommunikation zwischen verschiedenen Interessengruppen geprägt.

Der Focus des Rotwild-Symposiums liegt daher auf folgenden Punkten:

  • Etablierung eines gemeinsamen Forums der verschiedenen
    Interessengruppen, der Politik und der Wissenschaft zur Erarbeitung einer bundesweit koordinierten "Rotwildpolitik" und praktischer Handlungsempfehlungen.
  • Intensivierung und Versachlichung der oftmals mangelhaften
    und sehr emotionalen Diskussion um das Thema "Rotwild" unter Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit.
  • Intensive Vernetzung der verschiedenen Forschergruppen und Erarbeitung integrierender, großräumiger Verbundprojekte.

Angesprochen sind Experten aus Behörden (Forst-, Naturschutz-, Agrarverwaltung etc.) und Unternehmen (Forstbetriebe, Planungsbüros), Jäger, Förster, Landwirte und Naturschützer, Vertreter von NGO`s, Umweltpolitiker und Wissenschaftler.
Auch alle weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen.

Start 31. Mai: wissenschaftliches Symposium mit Vorträgen und einer begleitenden Postersession, d.h. Präsentation wissenschaftlicher Ergebnisse im Bereich der Rotwildforschung.

Abendempfang der Deutschen Wildtier Stiftung für Gäste des ersten und zweiten Symposiums-Tages im Senatssaal der Universität Bonn.

1. Juni: Vortragsveranstaltung zu Fragen des Rotwildmanagements und der Rotwildpolitik mit Beiträgen, die auf ein breites Fachpublikum zugeschnitten sind. Abschluss mit einer öffentlichen Podiumsdiskussion.

Tagungsbeitrag:
2 Tage 60,- Euro (30,- Mitglieder/ Studenten)
1 Tag 35,- Euro (20,- Mitglieder/Studenten)


Weitere Informationen und Anmeldung:

Deutsche Wildtier Stiftung
Billbrookdeich 210
22113 Hamburg 
rotwildsymposium@DeWiSt.de

Sven Holst | idw
Weitere Informationen:
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

Weitere Berichte zu: Rothirsch Rotwildmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik
22.05.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München
22.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie