Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das Jahr der Geowissenschaften wird in Karlsruhe groß gefeiert

21.02.2002


Erlebnis Erde an der Universität

Naturkatastrophen bestimmen zunehmend die Nachrichtenlage. Angesichts von Klimaveränderungen, Vulkanausbrüchen, Erdbeben oder Überschwemmungen ist der Bedarf nach wissenschaftlicher Erklärung und Erläuterung groß. Besonders gefragt sind dabei die Geowissenschaften, denen im Spannungsfeld zwischen einer immer intensiveren Nutzung unseres Planeten und seiner Ressourcen und dem Erhalt des Lebensraums Erde sowie dem Schutz unserer Umwelt besondere Bedeutung zukommt.

2002 ist das Jahr der Geowissenschaften - und viel los vor allem an der Universität Karlsruhe (TH). Mit Vorträgen, Praktika, Exkursionen und Ausstellungen wollen die Karlsruher Wissenschaftler einen wichtigen Teil dazu beitragen, die Prozesse und Wechselwirkungen des "Systems Erde" besser zu verstehen. Wissenschaft zum Anfassen und hautnah Erleben, verspricht demnach Professorin Dr. Doris Stüben, die Dekanin der Fakultät für Bio- und Geowissenschaften.

Im Zentrum der Karlsruher Veranstaltungen steht die Eröffnung des GEOFORUM Karlsruhe am 24. Februar 2002. Das Geoforum, so erläutert Professorin Stüben, "stellt eine Plattform dar, die verschiedenen Gruppen wie Schülern, Studierenden, der Öffentlichkeit, den Dozenten und Lehrern zur Verfügung steht." Das GEOFORUM biete einerseits regionale Informationen über geowissenschaftlich Wissenswertes und gebe Auskunft über Forschungsschwerpunkte und über Exkursionspunkte im Karlsruher Raum. Weiterhin, so Stüben, umfasse das Forum "auch eine aktive Diskussionsrunde mit Fachleuten, eine Fossilien- und Mineraliensprechstunde, ein Angebot zum Experimentieren, Mikroskopieren und zur Wasser-, Boden-, Gesteinsanalytik sowie ein gemeinsames Schülerpraktikum". Ein Geowochenende in der und mit der Stadt Karlsruhe und eine Freizeiterfahrung mit Wanderausstellung auf einem Forschungsschiff begleiten das Forum.

Ebenfalls am 24. Februar startet ein dreiteiliges Matinee-Programm, das die Universität Karlsruhe gemeinsam mit dem Naturkundemuseum Karlsruhe veranstaltet.

Professor Dr. Dr. h.c. Egon Althaus wird in seinem
Vortrag "Die Entstehung der Erde"
um 10.30 Uhr im Hörsaal des Naturkundemuseums

in unser Sonnensystem einführen und die Prozesse erläutern, die dazu geführt haben, dass wir auf der Erde leben können. Althaus war bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2001 Ordinarius für Mineralogie an der Universität Karlsruhe und Leiter des Mineralogischen Instituts. Im Anschluss besteht erstmals die Möglichkeit ab 13 Uhr das Geoforum an der Universität zu besuchen (Fritz-Haber-Weg, Gebäude 30.41 und 30.43). Besucher müssen nur den normalen Museumseintritt entrichten.

Weitere Informationen:
Institut für Mineralogie und Geochemie
Dr. Katharina Knabe
Telefon: 0721 / 608-4171
Fax: 0721 / 608-7247
E-Mail: katharina.knabe@bio-geo.uni-karlsruhe.de

Dr. Elisabeth Zuber-Knost | idw
Weitere Informationen:
http:///www.uni-karlsruhe.de/~presse/Pressestelle/pi021.html

Weitere Berichte zu: Geoforum Geowissenschaft Mineralogie Naturkundemuseum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise