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Forstliche Forschung im Spannungsfeld von Umwelt, Waldbewirtschaftung und Politik

18.02.2002


Wissenschaftliche Tagung anlässlich des 10jährigen Bestehens der BFH-Institute in Eberswalde und Waldsieversdorf.

Am 2. Januar 2002 jährte sich zum 10. Mal der Tag, an dem im Zuge der Wiedervereinigung Deutschlands auf Empfehlung des Deutschen Wissenschaftsrates in Eberswalde und Waldsieversdorf zwei Institute der Bundesforschungsanstalt für Forst- und Holzwirtschaft (BFH), die ihren Hauptsitz in Hamburg hat, gegründet wurden.

Ausschlaggebend für die Wahl dieser Standorte war eine dort vorhandene, auf langjähriger forstlicher Forschungstradition aufbauende wissenschaftliche Bearbeitungskapazität.

Das in Eberswalde angesiedelte Institut für Forstökologie und Walderfassung hat die Aufgabe, auf ökosystemarer Grundlage Zustand und Leistungen insbesondere des deutschen Waldes abzuleiten und Prognosen zu entwickeln.

Am Standort Waldsieversdorf werden Forschungen auf dem Gebiet der Forstgenetik und Forstpflanzenzüchtung als Beitrag zur Erhaltung des Waldes und zur Steigerung seiner multifunktionalen Leistungen durchgeführt.

Nach dem ersten Jahrzehnt ihres Bestehens stellen die Mitarbeiter dieser Institute Ergebnisse ihrer Tätigkeit im Rahmen einer wissenschaftlichen Veranstaltung am 17./18. April 2002 in Eberswalde vor. Bereits mit dem Tagesthema "Forstliche Forschung im Spannungsfeld von Umwelt, Waldbewirtschaftung und Politik" wird die Spezifik der Forschungseinrichtungen deutlich. In einer Vortragsveranstaltung sowie in zwei parallel ablaufenden Exkursionen werden, aufbauend auf modernen wissenschaftlichen Standards, Zustand und multifunktionle Leistungen der Wälder prozessorientiert bewertet und Wege für eine zukunftsorientierte Waldbewirtschaftung aufgezeigt.

Zeit und Ort: 17./18. April 2002, Aula der Fachhochschule Eberswalde.

Dr. Michael Welling | idw
Weitere Informationen:
http://www.bfafh.de/

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