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Bauteilmetallographie, Ambulante Metallographie

31.01.2002


Fortbildungsseminar,
vom 14. bis 15. März 2002 in Münster

Ein erheblicher Teil technischer Schadensfälle könnte vermieden werden, würden grundlegende Regeln für den Einsatz metallischer Werkstoffe beachtet. Unvorhersehbare Einflüsse oder Werkstofffehler führen nur vereinzelt zur Funktionsunfähigkeit von Maschinen, Anlagen oder Konstruktionselementen. Sind dagegen die werkstofflichen Vorgänge bekannt, die bei Überbeanspruchung und Materialzerstörung ablaufen, erkennt man auch die Grenzen der Verwendung von Legierungen und Metallen und kann sie gegebenenfalls modifizieren.

Das Schwergewicht dieses Intensivseminars, das einer der Dauerbrenner im DGM-Seminarprogramm ist, liegt auf der Erläuterung dieser werkstofflichen Zusammenhänge. Nach einer Einführung in die Methodik der Schadensanalyse und in die verschiedenen Untersuchungsverfahren werden die Bildungsmechanismen der einzelnen Brucharten dargestellt, Zerstörungsvorgänge bei Korrosion und Verschleiß werden in Abhängigkeit von Werkstoff- und Beanspruchungszustand diskutiert. Aus den Mechanismen werden schließlich die mikro- sowie makroskopischen Erkennungsmerkmale abgeleitet. Einen eigenen Schwerpunkt bilden Fragen der Bruchmechanik und Schäden an Schweißnähten. Eine besondere Stärke des Seminars ist, dass in zahlreichen Beispielen der direkte Bezug zur Praxis hergestellt wird.

Das Fortbildungsseminar steht unter der fachlichen Leitung von Herrn Dipl.-Ing. U. Wesseling, Siemens AG, Erlangen.

Die Teilnehmerzahl ist mit Rücksicht auf den Lehrerfolg begrenzt.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Deutsche Gesellschaft für Materialkunde e.V.,

Miriam Leonardy,
Hamburger Allee 26,
D-60486 Frankfurt,
Tel: 069-7917 759,
Fax: 069-7917 733,
E-Mail: presse@dgm.de

Miriam Leonardy | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgm.de/

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