Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Aufruf zum Girls’ Day 2002

14.12.2001


Aufruf zur Teilnahme von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Institutionen am Girls’ Day 2002

Sehr geehrte Damen und Herren,
ein breites Aktionsbündnis bestehend aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), der Bundesanstalt für Arbeit (BA) und der Initiative D21 ruft zu einer Beteiligung am zweiten bundesweiten Girls´Day - Mädchen-Zukunftstag am 25. April 2002 auf.

Beteiligen auch Sie sich am bundesweiten Girls´Day!
Erweitern Sie das Berufswahlspektrum der Mädchen!

Warum ein Zukunftstag für Mädchen?
Wir haben in Deutschland derzeit die bestausgebildete junge Frauengeneration aller Zeiten. Allein unter den Abiturienten sind 55,7 Prozent weiblich! Mädchen entscheiden sich dennoch im Rahmen ihrer Ausbildungs- und Studienwahl überproportional häufig für "typisch weibliche" Berufsfelder oder Studienfächer. Damit schöpfen Mädchen ihre Berufsmöglichkeiten nicht voll aus; andererseits fehlt den Betrieben gerade in technischen Bereichen zunehmend der qualifizierte Nachwuchs.
Was passiert am Girls´Day?
Die beteiligten Unternehmen, Forschungszentren, Hochschulen etc. organisieren für die Schülerinnen der Klasse 5-10 Veranstaltungen, die ihnen Einblicke in die Arbeitswelt gewähren. Zum Aktionsstart im Jahr 2001 reichte das Spektrum der Aktionen von Betriebsführungen über Vorträge bis hin zu spielerischen bzw. praktischen Übungen (Beispiele finden Sie auf der Internetseite der Kampagne www.girls-day.de).
Wie können Sie sich beteiligen?
· Als Vorstand oder Leiterin bzw. Leiter eines Unternehmens, einer Universität, eines Forschungszentrums, einer Institution, einer Abteilung, einer Behörde oder eines Fachbereiches können Sie Aktionen zum Girls´Day initiieren.
· Als Mitarbeiter/in oder Betriebsrat eines Unternehmens, einer Behörde oder eines Instituts können Sie Ihre Unterstützung bei der Organisation und der Durchführung von Aktionen anbieten.
· Als Multiplikator/in können Sie in einem regionalen Aktionsbündnis mitarbeiten oder eine Aktionsgruppe initiieren. Nutzen Sie bestehende Netzwerke und/oder kontaktieren Sie hierzu andere mögliche Akteurinnen und Akteure in Ihrer Region wie beispielsweise die Kammern, die Gewerkschaften, die Arbeitsämter, Verbände, die kommunalen Frauenbeauftragten, die Regionalstellen Frau und Beruf.
· Als Schulleitung, Lehrerin oder Lehrer können Sie Ihre Schülerinnen informieren bzw. auf den Tag vorbereiten und die Unternehmen in Ihrer Region auf den Girls´Day aufmerksam machen.
· Als Eltern von Töchtern, die Interesse daran haben, bestimmte Unternehmen oder Einrichtungen kennen zu lernen, können Sie diese anregen, Aktionen zu organisieren.

Wo erhalten Sie Informationen und Unterstützung zum Girls´Day?
Die bundesweite Koordination des Girls´Day liegt beim Kompetenzzentrum "Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie", Projekt Girls´Day. Sie werden dort in allen Fragen zum Girls´Day beraten. Ihnen stehen Informationsmaterialien, Organisationshilfen und Leitfäden, die bei der Planung und Durchführung der Veranstaltungen helfen, zur Verfügung.
Auf der Internetseite www.girls-day.de unter dem Menüpunkt ’Aufruf 2002’ finden Sie das Bestellformular für die kostenlosen Girls´Day Materialien und das aktuelle Girls´Day Info.
Sie haben bereits eine Aktion für den Girls´Day am 25.April 2002 geplant?
Füllen Sie bitte das Formular "Wir machen mit!" online (www.girls-day.de ) aus. Interessierte Mädchen, Eltern, Lehrer/innen, Medienvertreter/innen usw. können so Ihr Veranstaltungsprogramm und Ihren Standort auf der Aktionslandkarte abrufen.
Es gibt nicht nur den Girls´Day!
Sie führen bereits spezielle Aktionen für Mädchen zur Berufsorientierung durch?
Dann faxen Sie das vorgefertigte Formular "Berufsorientierungsveranstaltung für Mädchen" zurück (Sie finden die Vorlage unter dem Menüpunkt ’Aufruf 2002’). Ihr Engagement wird über die Portale des Kompetenzzentrums "Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie" bundesweit bekannt gemacht - das Image ihrer Organisation / ihres Unternehmens wird dadurch profitieren!

Koordinationsstelle:
Kompetenzzentrum "Frauen in Informationsgesellschaft und Technologie"
Projekt Girls´Day
Dr. Martina Meyer zur Heyde 
meyer@girls-day.de

Dipl.-Soz. Sabine Mellies 
mellies@girls-day.de

Wilhelm-Bertelsmann-Straße 10
33602 Bielefeld
fon +49.521.106-7353
fax +49.521.106-7154

Das Projekt "Girls´Day" wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Christina Haaf M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.girls-day.de

Weitere Berichte zu: Day

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Das Immunsystem in Extremsituationen
19.10.2017 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

nachricht Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm
19.10.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise