Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Heidelberg Forum of Molecular Catalysis 2001"

28.11.2001


Über die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der molekularen Katalyse berichten international führende Wissenschaftler auf dem "Forum of Molecular Catalysis 2001" in Heidelberg am 7. Dezember - Nachwuchsforscher mit BASF Catalysis Award ausgezeichnet

Ob Vitamine, Medikamente, Lichtschutzmittel oder Kunststoffe, die Herstellung vieler Dinge des täglichen Lebens wäre ohne eine bestimmte Schlüsseltechnologie nicht möglich: die Katalyse. Bei über 80 Prozent aller chemischen Produktionsverfahren werden heute Katalysatoren eingesetzt. Sie steuern und beschleunigen die notwendigen Reaktionen. "Die Katalyse zählt zu den entscheidenden Zukunftstechnologien einer modernen Industriegesellschaft. Um innovative Chemieprodukte umweltverträglich und ressourcenschonend, aber zugleich auch wirtschaftlich herstellen zu können, wird die Weiterentwicklung dieser Technologie für die Zukunft entscheidend sein," so Prof. Dr. Peter Hofmann, Direktor am Organisch-Chemischen Institut der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg. Ein Teilgebiet der Katalyse ist die molekulare Katalyse. Sie zählt zu den Forschungsschwerpunkten an der Heidelberger Fakultät für Chemie und spielt auch in der Chemischen Industrie eine wichtige Rolle. Als Katalysatoren wirken dabei vom Chemiker maßgeschneiderte Einzelmoleküle, die in gelöster Form oder an Feststoffe gebunden wie winzige Synthesemaschinen funktionieren und gezielt neue Stoffe aufbauen.

Über die neuesten Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der molekularen Katalyse berichten international führende Wissenschaftler auf dem "Forum of Molecular Catalysis 2001" in Heidelberg am 7. Dezember. Bei dem von der BASF und der Universität Heidelberg organisierten Treffen wird der mit 10 000 Euro dotierte "BASF Catalysis Award 2001" an einen herausragenden Nachwuchsforscher verliehen. Der Preisträger: Dr. Dirk De Vos von der Katholieke Universiteit Leuven in Belgien. Die Auszeichnung wird von Dr. Stefan Marcinowski, Vorstandsmitglied der BASF und Sprecher der Forschung, überreicht.

"Das Forum soll die bedeutende Rolle des Rhein-Neckar-Dreiecks für die Wissenschaft hervorheben und so weltweit das Interesse von Nachwuchswissenschaftlern für die Region wecken", erläutert Dr. Rainer Bürstinghaus, der bei BASF für die Hochschulbeziehungen zuständig ist. Die Unterstützung durch das Unternehmen spiegle zudem den hohen Stellenwert von Forschung und Innovation bei der BASF wider. "Die gemeinsame Veranstaltung zeigt die gute wissenschaftliche Zusammenarbeit von Hochschule und Industrie sowie das Engagement der BASF für universitäre Grundlagenforschung und Lehre", so Prof. Hofmann.

Das Forum findet am 7. Dezember, ab 9 Uhr im großen Hörsaal des Hörsaalgebäudes der Fakultät Chemie der Universität Heidelberg, Im Neuenheimer Feld 252, Heidelberg, statt. Alle Interessenten sind willkommen.

Programm:

9:00 Uhr Eröffnung

9:30 Uhr Prof. Dr. Robert H. Grubbs
California Institute of Technology,
Pasadena, USA

"The Synthesis of Large and Small Molecules
with Late Metal Transition Metal Complexes"

10:30 Uhr Posterpräsentation

11:00 Uhr Prof. Dr. Roger A. Sheldon
Delft University of Technology,
Delft, Niederlande

"Green Chemistry and Catalysis"

12:00 Uhr Posterpräsentation

15:00 Uhr Verleihung des BASF CATALYSIS AWARD 2001 an
Dr. Dirk De Vos
Katholieke Universiteit Leuven,
Leuven, Belgien

"Fine Chemicals Reactions with Solid Catalysts:
Towards Man-Made Enzymes"

16:30 Uhr Posterpräsentation

17:00 Uhr Prof. Dr. Barry M . Trost
Stanford University,
Palo Alto, USA

"On Inventing Reactions for Atom Economy"

18:00 Uhr Posterpräsentation / geselliges Beisammensein mit Abendessen

Hinweis für die Redaktionen
Der Lebenslauf des Preisträgers kann unter Tel. (06 21) 60-4 20 10 angefordert werden.

Rückfragen bitte an:
Birgit Peitz, BASF AG
Tel. 0621 6042010, Fax 6021133 
birgit.peitz@basf-ag.de

Dr. Michael Schwarz
Pressesprecher der Universität Heidelberg
Tel. 06221 542310, Fax 542317 
michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz | idw

Weitere Berichte zu: BASF Molecular Posterpräsentation

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht
05.12.2016 | Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Flüssiger Wasserstoff im freien Fall

05.12.2016 | Maschinenbau

Forscher sehen Biomolekülen bei der Arbeit zu

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungsnachrichten