Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verleihungsveranstaltung des Ludwig-Erhard-Preises 2001

19.11.2001


Henkel mahnt Mut zum Benchmarking an und ruft alle deutschen Organisationen zum Mitmachen im Jahr 2002 auf

Bei der diesjährigen Verleihungsveranstaltung des Ludwig-Erhard-Preises, der höchsten deutschen Auszeichnung für Spitzenleistungen im Wettbewerb, verwies der Vorsitzende der Initiative Ludwig-Erhard-Preis und Präsident der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz, Hans-Olaf Henkel, angesichts der auch nach fünf Jahren noch immer schwachen Beteiligung auf den unschätzbaren Wert des hinter dem Preis liegenden Modells für alle Organisationen. "Ohne Benchmarks mit der Konkurrenz nützt Spitze sein gar nichts", betonte Henkel. "Exzellent sind wir erst dann, wenn wir im Vergleich mit den anderen in der ersten Liga mitspielen und zwar als Spitzenlieferanten von Produkten und Leistungen, die gleichzeitig die Wünsche der Kunden kompromisslos erfüllen und mit smarten Lösungen beim Ressourceneinsatz ein Höchstmaß an Produktivität erzielen." Gerade in Sachen Kundenorientierung hinke man international noch immer in erheblichem Maße hinterher.

Auch der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG, Wendelin Wiedeking, engagiert sich persönlich beim Ludwig-Erhard-Preis. Er ist davon überzeugt: "Unsere Welt und mit ihr die Gesellschaftssysteme und Märkte verändern sich mit einer rasanten Geschwindigkeit. Jeder Tag, den wir als Unternehmer und Manager verstreichen lassen, ohne diesen Wandel aktiv mitzugestalten, vernichtet Werte und Arbeitsplätze und bedroht die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland. Nur durch Business Excellence wird es uns gelingen, auch den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft zu geben. Seien wir uns dieser großen gesellschaftlichen Verantwortung bewusst."

Mit dem Excellence-Barometer, konzipiert vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Forum in Mainz, das 2001 zum ersten Mal für Wirtschaftsunternehmen erhoben und dessen Ergebnisse beim diesjährigen Ludwig-Erhard-Preis Forum vorgestellt wurden, will die Initiative Ludwig-Erhard-Preis das Wissen über das Modell und seine Vorzüge bei möglichst vielen Unternehmen bekannt machen. "Die Studie stützt die These, dass Unternehmen mit umfassendem Business Excellence-Verständnis wirtschaftlich deutlich besser abschneiden als vergleichbare Unternehmen ohne ein solches Konzept", so Henkel.

Der Preis selbst wurde nicht verliehen. Als Finalisten wurden ausgezeichnet:

  • OBI Heimwerkermarkt GmbH & Co. KG, Leipzig, Filiale Finsterwalde,
  • Philips Semiconductors, Diskrete Halbleiter Hamburg,
  • TQU Steinbeis-Transferzentrum Qualität im Unternehmen, Ulm.

"Ich wünsche mir, dass sich 2002 möglichst viele Organisationen am Ludwig-Erhard-Preis beteiligen, aus ganz eigennützigem Interesse, um ihren Profit zu mehren", sagte Henkel. Der Nebeneffekt: wenn sich die deutschen Unternehmen mit den Excellence Gedanken beschäftigten, würden sie nichts anderes tun, als sich an international anerkannten Benchmarks zu messen. Zum Wohle unserer Volkswirtschaft und zur Erneuerung unserer Gesellschaft.

| ots

Weitere Berichte zu: Benchmark Ludwig-Erhard-Preis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise