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Tiefseetag im Senckenberg-Museum in Frankfurt am Main - Heute in vierzehn Tagen

14.11.2001


Zum Heading "Tiefsee - der größte Lebensraum"
gestaltet das Senckenberg-Museum die Sonderausstellung zum 27. November.

Als flankierende Maßnahme können Schulen in und um Frankfurt Forscher buchen, präsentieren Wissenschaftler während der Woche Forschung bei Karstadt, steht das Science-Mobil ganz in der Nähe und stellt für die Passanten Wissenschaft in den Dialog.

Gezeigt werden Original-Forschungsgerätschaften, unerlässlich für die moderne Tiefseeforschung und die Erforschung der Geheimnisse des größten Lebensraumes der Erde.

An Modellen deutscher Tiefsee-Forschungsschiffe wird die Bordtechnik und deren Einsatzmöglichkeiten erläutert.

Von der letzten großen Tiefsee-Expedition mit dem F.S.METEOR im Juli 2001 wurden bizarre Lebewesen geborgen, die an diesem Tag den Besuchern präsentiert werden.

Die Besonderheit des Tages ist je eine Live-Schaltung zum Forschungsschiff METEOR, dass sich zu dem Zeitpunkt im östlichen Mittelmeer befindet und zu den Forschern auf dem Forschungsschiff SONNE, dass dann vor der chilenischen Küste sein wird.

Verschiedene Praktika sind für die Besucher eine Gelegenheit, Eiszeitforschung an Tiefseesedimenten zu betreiben oder auch Zusammenhänge von Klima und Kohlenstoffwechsel zu erforschen. Bei einer der Computerpräsentationen lässt sich ein Kastengreifer im Einsatz erleben während ein Videofilm einen Roboter in unbekannten Tiefen zeigt.

Zu langen Zähnen und Riesenmäulern hält Prof. Dr. Johannes Kinzer vom Institut für Meereskunde in Kiel einen Vortrag.

Frau Dr. Schön von der Landessaatzuchtanstalt der Uni Hohenheim sitzt mit Peter Kunz, einem Ökozüchter aus der Schweiz und Herrn Dr. Wilbois auf dem Podium und diskutiert die Zukunft der Pflanzenzüchtungen.

"Wissenschaft im Dialog" so das Motto unter das die Veranstaltung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bmb+f, gestellt wurde. Der Kompetenzverbund Biodiversität der Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) organisiert mit neun angeschlossenen Forschungsinstituten und dem NABU die Aktionswoche "Leben ist Vielfalt".

Im direkten Dialog mit den Besuchern und durch vielfältige Aktionen stellen Forscher ihre Arbeitsgebiete vor und stellen sich den Fragen der Besucher.

Ein zentraler Infopunkt gibt einen Überblick über die Themenvielfalt der Woche. Die Wissenschaftler aller beteiligten Institute stehen hier bereit, um ihre Arbeit darzustellen, ihr Forschungsgebiet zu erklären und Fragen zu beantworten. Ein Dialog in Augenhöhe mit dem Besucher.

Doris von Eiff | idw
Weitere Informationen:
http://www.leben-ist-vielfalt.de/

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