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Aktuelle und zukünftige Brennpunkte der Umweltmedizin

08.11.2001


Vom 9.-11.11.01 werden in Würzburg auf einer bisher einzigartigen Tagung aktuelle und zukünftige Brennpunkte der Umweltmedizin diskutiert. Als Veranstalter treten erstmalig in ihrer Geschichte die drei umweltmedizinischen Verbände dbu (Deutscher Berufsverband der Umweltmediziner), IGUMED (Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin) und der Ökologische Ärztebund gemeinsam auf. Die rund 100 erwarteten Umweltmediziner und Laien werden sich mit drei Problembereichen beschäftigen, die aktuellen Anlass zur Sorge geben.

Dr. Kurt Müller, Vorsitzender des dbu: "Mit der Politik von gestern sind die Probleme der Zukunft nicht zu lösen. Die Verbände wollen durch Bündelung von Aufgaben mehr gesundheitspolitisches Gewicht erreichen. Es ist dann Sache der Politik, Ignoranz gegen Interesse zu tauschen, um zu wirklichen Verbesserungen bei Umwelterkrankungen zu kommen."

  1. PCBs: Die Belastung insbesondere von öffentlichen Gebäuden mit hochgiftigen Polychlorierten Biphenylen (PCB) sorgt vielerorts immer wieder für Aufregung. Erst kürzlich musste eine Schule in Nürnberg geräumt werden.

    Über die Bedeutung dieses Schadstoffes für die Sanierung und die Gesundheit referieren verschiedene Experten aus Umweltbundesamt, Hochschule und Praxis.

  2. Neue Medien: Die Verbreitung der neuen Medien wie Internet und Computerspiele weist weiterhin gewaltige Zuwächse auf. Während die Erwachsenen mit der Entwicklung kaum Schritt halten, werden die Kinder, die sich für die neuen Medien begeistern und immer mehr Zeit mit ihnen verbringen, immer jünger.

    Medienexperten und Mediziner diskutieren die möglichen Auswirkungen dieser neuartigen Epidemie auf die Gesundheit unserer Kinder.

  3. Mobilfunk: Während die nächste Mobilfunk-Generation nach dem UMTS-Standard in den Startschuhen steht, wächst gleichzeitig der Widerstand der Bevölkerung gegen immer mehr Mobilfunksendeanlagen in den Wohngebieten. Wie lassen sich Nutzen und mögliche Gefahren miteinander in Einklang bringen?

Wissenschaftler, Ärzte und Politiker diskutieren über gangbare Wege der Risikominderung beim Mobilfunk.

Dr. med. Peter Ohnsorge | ots

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