Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Warum Regenwürmer giftige Böden hassen

04.09.2001


15 Institute der Freien Universität Berlin öffnen bei der Langen Nacht der Wissenschaften am 15. September 2001 ab 18.00 Uhr ihre Türen

Sie wollen wissen, warum Würmer sich grün ärgern, wie Rechtsmediziner anhand einer Verletzung Rückschlüsse auf die Tatwaffe ziehen oder warum Archäologen für jede gefundene Tonscherbe ein eigenes Datenblatt anlegen? Dann sind Sie am Samstag, dem 15. September, an der Freien Universität Berlin in Dahlem richtig aufgehoben. Um 18 Uhr startet die erste Lange Nacht der Wissenschaften, bei der über 80 Forschungseinrichtungen aus ganz Berlin ihre Pforten für die Öffentlichkeit öffnen. Bis zwei Uhr morgens können Sie sich in 15 Instituten der Freien Universität Berlin von der Aktualität der Forschung ein Bild machen. In jedem Institut stehen Ihnen WissenschaftlerInnen für Experimente, Vorträge, Lesungen, Führungen und Fragen zur Verfügung.

Die Biologen laden zum Blick durch das Mikroskop, um Einzellern beim Fressen und Gefressen werden zuzusehen; die Meterologen erfreuen Sie mit einer aktuellen Wettervorhersage und ihrer Entstehung, damit der Sonntagsausflug nicht ins Wasser fällt. Am Institut für Theaterwissenschaft füllt der bekannte Schauspieler Udo Samel theatertheoretische Texte mit Leben, und die beiden jungen Dramaturgen Gesine Danckwart und Jens Roselt lesen eigene Stücke. Die diesjährigen Vizeweltmeister im Roboter-Fußball treten am Institut für Informatik zu einem Freundschaftsspiel an.

Bei den Physikern dürfen Sie nicht schwitzen, wenn sie lügen, weil das ein dort installierter Lügendetektor merkt. Bisweilen sind Konflikte im Büro bühnenreif. Wie innerbetriebliche Konflikte auf die Bühne gebracht werden, können Sie im Institut für Management verfolgen. Oder aber Sie tauchen ein in die dunkle Welt des Verbrechens und lassen sich im Institut für Rechtsmedizin erklären, warum nur nach einem gezielten Anfangsverdacht untersucht wird, ob Ihr Nachbar Opfer eines Giftmordes wurde. Weniger dramatisch, dafür nicht weniger spannend, geht es bei den Juristen zu: Dort können Sie Studierende während eines spektakulären Gerichtsprozesses live verfolgen.

Die Lange Nacht der Wissenschaften findet im Rahmen des Wissenschaftssommers statt. Sie wird vom Museumspädagogischen Dienst in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog, den großen Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen veranstaltet. Tickets (20 DM/12 DM ermäßigt) erhalten Sie an den üblichen Vorverkaufsstellen, beim Museumspädagogischen Dienst, Chausseestr. 123, 10 115 Berlin, www.lange-nacht-der-wissenschaften.de, sowie an den Abendkassen der Institute. Die BVG hat für die Lange nacht einen Bus-Shuttle eingerichtet. Die Freie Universität erreichen Sie vom S- und U-Bahnhof Rathaus Steglitz aus über die Route Dahlem.

Die Freie Universität Berlin hat zur Langen nacht der Wissenschaften eine eigene Broschüre herausgegeben, die über die FU-Pressestelle, Kaiserswertherstr. 16-18, 14195 Berlin, Tel.: 838 73 180, Fax: 838 73 187 oder E-Mail: pressestelle@fu-berlin.de bestellt werden kann. Außerdem finden Sie unser Programm unter www.fu-berlin.de/presse/nacht.

"Der Enthusiasmus, mit der sich die Freie Universität Berlin am Dialog beteiligt, ist beeindruckend", schreibt der Generalsekretär des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft, Prof. Dr. Manfred Erhardt in seinem Grußwort. Der Stifterverband gab im Mai 1999 den Anstoß für Wissenschaft im Dialog und fördert die Initiative seitdem ideell und finanziell.

Hedwig Görgen | idw
Weitere Informationen:
http://www.lange-nacht-der-wissenschaften.de
http://www.fu-berlin.de/presse/nacht.

Weitere Berichte zu: Stifterverband

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin
24.02.2017 | TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)

nachricht Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie
24.02.2017 | Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie