Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schmerzforscher tagen im Oktober in Berlin

04.09.2001


Mehr als 2000 Wissenschaftler, Ärzte und Psychologen erwarten die Organisatoren des Deutschen Schmerzkongresses, der vom 3. bis 7. Oktober in Berlin stattfinden wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

unter dem Motto "Gemeinsam den Durchbruch schaffen" diskutieren mehr als 2000 Grundlagenforscher, Ärzte und Psychologen beim Deutschen Schmerzkongress in Berlin vom 3. bis 7. Oktober 2001 neue Einsichten in die komplexen biologischen, psychischen und sozialen Prozesse, die akute Schmerzen zur Dauerqual machen. Diese Erkenntnisse liefern die Basis für moderne Behandlungskonzepte, die ebenfalls auf dem Kongress präsentiert werden.

Die Tagung wird am Donnerstag, den 4. Oktober um 8.30 Uhr eröffnet. Zum vierten Mal wird sie von zwei wissenschaftlichen Gesellschaften gemeinsam getragen: der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes (DGSS) und der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG). Tagungsort ist das Hauptgebäude der Technischen Universität (Straße des 17. Juni 35).

Schätzungsweise acht Millionen Menschen leiden in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Schmerz, das scheinbar unüberwindbare Hindernis, kann gemeinsam bezwungen werden, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten: Grundlagenforscher, Ärzte, Psychologen, Therapeuten, Patienten, Gesellschaft und Medien. Das ist die Botschaft der Tagungspräsidenten Professor Christoph Stein (DGSS) von der Klinik für Anaesthesiologie und operative Intensivmedizin, Klinikum Benjamin Franklin der Freien Universität Berlin und Professor Andreas Straube (DMKG) von der Neurologischen Universitätsklinik des Klinikums Großhadern der Ludwig Maximilians-Universität München.

Die Ziele der Tagung, neue Erkenntnisse der Forschung und aktuelle forschungs- und gesundheitspolitische Anliegen der Fachgesellschaften stehen im Mittelpunkt der Eröffnungspressekonferenz, zu der wir Sie, ebenso wie zum Kongress selbst, recht herzlich einladen.

Eröffnungs-Pressekonferenz
"Deutscher Schmerzkongress 2001"
Dienstag 2. Oktober 2001
11 Uhr
Salon 210, 2. Etage, Hotel Palace (im Europa-Center)
Budapester Str. 45, Berlin

Darüber hinaus finden während der Tagung am 4. und 5. Oktober, jeweils um 11 Uhr, zu einzelnen Schwerpunkten weitere Pressekonferenzen im Saal 9 in der 2. Etage des Hauptgebäudes der TU statt. Über Themen und Referenten orientiert Sie die nachfolgende Übersicht.

Dort steht Ihnen auch das Team der Pressestelle im Saal 8 während der Tagung zur Verfügung.

Besonders hinweisen möchten wir Sie noch auf zwei öffentliche Veranstaltungen, die sich an Patienten und interessierte Bürger richten: Am Mittwoch, den 3. Oktober stehen um 17 Uhr Experten der Öffentlichkeit zum Thema "Gemeinsam gegen den Rückenschmerz" Rede und Antwort.

Die "Hilfe zur Selbsthilfe bei Kopfschmerzerkrankungen" steht im Mittelpunkt eines zweiten öffentlichen Forums am 4. Oktober, ebenfalls um 17 Uhr. Beide Veranstaltungen finden im Saal 1 (Audimax) der TU statt.

Wir freuen uns darauf, Sie beim Schmerzkongress zu treffen!
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Ritzert
Pressestelle

Pressekontakt:
Barbara Ritzert, ProScientia GmbH
Andechser Weg 17, 82343 Pöcking
Telefon (08157) 9397-0
Telefax (08157) 9397-97
E-Mail: presse@schmerz-kongress.de

PROGRAMM DER PRESSEKONFERENZEN

Dienstag, 2. Oktober 2001, 11.00 Uhr
Salon 210, 2. Etage, Hotel Palace (Im Europa-Center) Budapester Str. 45

Deutscher Schmerzkongress 2001:
Gemeinsam den Durchbruch schaffen
Prof. Dr. Christoph Stein, Kongresspräsident DGSS
Freie Universität Berlin
Prof. Dr. Andreas Straube, Kongresspräsident DMKG
Ludwig Maximilians-Universität München

Opioide und Nicht-Tumorschmerz
Prof. Dr. Christoph Stein

Botolinum-Toxin bei Kopfschmerzen
Prof. Dr. Andreas Straube

Schmerztherapie in der Forschungs- und Gesundheitspolitik
Prof. Dr. Dr. Klaus A. Lehmann, Präsident der DGSS
Universität zu Köln
Prof. Dr. Gunther Haag, Präsident der DMKG
Elztal-Klinik, Oberprechtal
Gast: Dr. Jiri Kozak
Tschechische Sektion der IASP, Prag

Donnerstag, 4. Oktober 2001, 11.00 Uhr
Saal 9, 2. Etage, Hauptgebäude der TU,
Straße des 17. Juni 35

Arzt und Gesundheitswesen als Chronifizierungsfaktoren
Priv. Doz. Dr. Michael Pfingsten, Göttingen
Priv. Doz. Dr. Michael Strumpf, Bochum

Schmerzen lernen - und verlernen
Prof. Dr. Herta Flor, Mannheim
Dr. Regine Klinger, Hamburg

12.00 Uhr
Schmerz und Sexualität:
Sexualkopfschmerz
Priv. Doz. Dr. Stefan Evers, Münster
Sexueller Missbrauch als Risikofaktor für chronischen Schmerz
Dr. Gudrun Schneider, Münster

Entzündung und Schmerz
Priv. Doz. Dr. Michael Schäfer, Berlin
Dr. Walter Pöllmann, Berg

Freitag, 5. Oktober 2001, 11.00 Uhr
Saal 9, 2. Etage, Hauptgebäude der TU,
Straße des 17. Juni 35

Was tun bei Dauer-Kopfschmerzen:
chronische Migräne, Spannungskopfschmerz und Schmerzmittelkopfschmerz
Prof. Dr. Hans Christoph Diener, Essen
Dr. Volker Pfaffenrath, München
Prof. Dr. Andreas Straube, München

Neue Einsichten durch Bildgebung:
Schmerzen sichtbar gemacht
Priv. Doz. Dr. Arne May, Regensburg
Priv. Doz. Dr. Dr. Thomas Tölle, München

12.00 Uhr
Schmerztherapie nach Operationen
Prof. Dr. Edmund A. E. Neugebauer, Köln
Dr. Andreas Kopf, Berlin

Schmerztherapie bei Säuglingen und Kindern
Prof. Dr. Bernhard Roth, Köln
Prof. Dr. Franz-Josef Kretz, Stuttgart
Dr. Raymund Pothmann, Oberhausen

Dipl. Biol. Barbara Ritzert | idw
Weitere Informationen:
http://www.schmerz-kongress.de/

Weitere Berichte zu: Schmerzkongress

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften