Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Staatssekretärin Wolf besucht innovative Unternehmen

11.06.2001

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Margareta Wolf, ist am 8. Juni 2001 im Innovationspark Berlin-Wuhlheide mit rd. 30 Unternehmen zusammen getroffen . Im Rahmen einer Diskussionsrunde zum Thema "Stärken und Schwächen der Kooperationsförderung des BMWi für innovative KMU" erklärte Frau Wolf: "Technologiezentren, innovative Unternehmen und FuE-Förderung gehören - wie man sich hier überzeugen kann - untrennbar zusammen. Diese Erkenntnis bestimmt maßgeblich die Technologiepolitik der Bundesregierung. Bei wachsender Intensität des internationalen Technologiewettbewerbs sind selbstverständlich die Innovationsakteure in Wirtschaft und Wissenschaft in erster Linie selbst gefordert. Die Politik trägt jedoch über verlässliche Rahmenbedingungen und eine zukunftsorientierte Wirtschafts- und Technologiepolitik zur Bewältigung dieser Herausforderungen bei. Als Hilfe zur Selbsthilfe wirken dabei Förderangebote des BMWi zur Unterstützung von Kooperationen im Bereich von Forschung, Entwicklung und Innovation. Als ein Beispiel dafür nenne ich das marktorientierte Programm PRO INNO, das dem speziellen Bedarf der mittelständischen Wirtschaft entspricht."



Eine besondere Bedeutung in der Technologiepolitik kommt nach den Worten von Frau Wolf den neuen Bundesländern zu. Die Bereitschaft zur Bündelung ihrer Kräfte ist bei den kleinen Wirtschaftseinheiten in Ostdeutschland ausgeprägter als in Westdeutschland. Wolf: "Deshalb appelliere ich an Unternehmer und Wissenschaftler: Nutzen Sie weiterhin die Chancen einer Forschungs- und Entwicklungskooperation, um Ihr Know-how zu erweitern, Ihre Systemlösungskompetenz zu verbreitern und letztlich auch Ihre Kosten zu reduzieren. Technologische Excellenz neuer Produkte sichert zwar nicht von vornherein eine gute Marktposition, ist jedoch geeignet, die Ausgangsposition im globalen Wettbewerb deutlich zu verbessern. Wer auf Forschung, Technologie und Innovation setzt, hat erfahrungsgemäß größere Chancen im Wettbewerb."

... mehr zu:
»BMWi »Technologiepolitik


Frau Wolf führte weiter aus: "Unser Technologiekonzept verstehen wir als Arbeitsprogramm, das ständig hinsichtlich seiner Wirksamkeit überprüft wird. Daher haben wir begonnen, die existierenden Förderprogramme auf den Prüfstand zu stellen, damit sie auch den künftigen Anforderungen des innovativen Mittelstandes entsprechen. Deshalb sind wir auch an Ihren praktischen Erfahrungen und Vorschlägen zur künftigen Gestaltung von Förderprogrammen interessiert."

Im Vorfeld dieser Veranstaltung besuchte Frau Wolf die Unternehmen BOS Berlin Oberspree Sondermaschinenbau GmbH, CRYSTAL GmbH und HTM Reetz GmbH, die alle drei in den letzten Jahren erfolgreich FuE-Kooperationen mit anderen Unternehmen und Forschungseinrichtungen praktiziert haben und dabei im Rahmen der Kooperationsförderung vom BMWi unterstützt wurden. Frau Wolf stellte fest: "Ich konnte mich überzeugen, dass diese eine gute Entwicklung in den letzten Jahren genommen haben und unsere Fördergelder gut angelegt sind."

| Presseforum

Weitere Berichte zu: BMWi Technologiepolitik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie