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Gynäkologische Krebsvorsorge

28.03.2001


Die Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe "Mammographie-Screening" der Strahlenschutzkommission des Bundesministeriums für Umwelt am 6. und 7. April im Neuen Rathaus der Stadt Bielefeld ihr diesjähriges Fakultätskolloquium zur gynäkologischen Krebsvorsorge.

Früherkennung und Prävention von Krebserkrankungen durch bevölkerungsbezogene Screeningprogramme sind organisations- und kostenintensiv. Nur Screening-Programme mit hoher Qualität und ausreichenden Teilnahmeraten können, so betonen die Organisatoren des Fakultätskolloquiums, zu einer Senkung der Mortalität führen. Vor allem durch neue, widersprüchliche Forschungsergebnisse wird das Mammographie-Screening zunehmend kontrovers beurteilt. Nicht anders verhält es sich mit der Vorsorgeuntersuchung für das Zervixkarzinom, das in Deutschland von den Kassen getragen und von niedergelassenen Gynäkologen durchgeführt wird, ohne dass es hierzu evaluierende Studien gibt. Die Qualität dieser Untersuchungen wird zunehmend kritisiert. Zudem bleiben neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zur viralen Ursache des Zervixkarzinoms unberücksichtigt.

Der Arbeitsgruppe Epidemiologie und Medizinische Statistik der Fakultät für Gesundheitswissenschaften ist es gelungen, für Vorträge zum Thema gynäkologische Krebsvorsorge und die abschließende Podiumsdiskussion zur "Zukunft des Brustkrebs-Screenings in Deutschland" renommierte nationale und internationale Experten zu gewinnen.

Das Fakultätskolloquium, das von Professorin Maria Blettner, Dr. Stefanie Klug und Dr. Andreas Ullrich organisiert wird, beginnt am 6. April um 8.45 Uhr im Neuen Rathaus der Stadt Bielefeld und endet dort am 7. April ab 14.00 Uhr mit der Podiumsdiskussion zum Brustkrebs-Screening.

Kontakt: Dr. med. Andreas Ullrich, Fakultät für Gesundheitswissenschaften der Universität Bielefeld, Telefon 0521/106 5177. Das Programm und weitere Information finden sich im Internet unter http://www.uni-bielefeld.de/gesundhw/aktuell/koll2001.pdf.

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dr. Gerhard Trott |

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