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Telemedien sind für ältere, kranke und behinderte Menschen der Schlüssel zu Hilfe und Kommunikation

14.02.2001


Der Kongress richtet sich an Mutiplikatoren und verantwortliche Vertreter der Bereiche "Soziale Dienstleistungen" und "Telemedien-Technik". Den konkreten Nutzen werden Menschen haben, die im Alter oder bei Krankheit darauf angewiesen sind, Hilfe anzufordern, andere Menschen zu erreichen. Es geht beim Zukunftskongress am 21. Februar um "Chancen und Innovationen durch Telemedien - Ein neues Zeitalter der ambulanten Versorgung?"

Initiator, Veranstalter und Leiter des Kongresses ist Prof. Dr. Clemens Adam, Soziologe der Fakultät Rehabilitationswissenschaften. Adam forscht seit Jahren zum Einsatz von Telemedien in verschiedenen Bereichen sozialer Dienstleistungen für ältere, chronisch kranke und behinderte Menschen. Er hat mehrere Forschungsprojekte zur Optimierung und zum Servicecharakter von Hausnotruf-Systemen durchgeführt.

Der Kongress wird neueste Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten vorstellen und konkrete Verbesserungs- und Handlungskonzepte diskutieren. Professor Adam: "Wir wollen uns nicht nur mit der Konzeption und Anwendung von Telemedien auseinandersetzen. Diskutiert werden auch die Anforderungen an einen sinnvollen Einsatz der Medien und künftige Entwicklungsperspektiven für qualitativ hochwertige und effektive Dienstleistungen."
Der Zukunftskongress findet am 21.02.01 im Tagungszentrum der DASA, Friedrich-Henkel-Weg 1-25 in Dortmund-Dorstfeld statt. Mitveranstalter ist der Bundesverband Hausnotruf-Dienste, Kooperationspartner das Ministerium für Arbeit, Soziales, Qualifikation und Technologie des Landes NRW. Um den Charakter eines Diskussionsforums zu wahren, ist die Teilnehmerzahl auf 100 beschränkt.

Wissenschaftliche Theorien, Erkenntnisse und Ansprüche sollen bei der Tagung in direktem Zusammenhang mit der Praxis in der ambulanten Pflege diskutiert werden. Dabei geht es unter anderem um die Vernetzung der Telemedien, um die Entwicklung kundenfreundlicher Technik und Alltagsbewältigung, um neue Serviceangebote zur Verbesserung der Lebensqualität von älteren, behinderten und kranken Menschen.

Der Kongress wird um 09:30 Uhr eröffnet. Prof. Dr. Clemens Adam referiert um 09:45 über "Telemedien und die Zukunft der ambulanten Versorgung - Herausforderungen und Perspektiven", es folgt ein zweites Referat von Björn Starke (Diakonisches Werk Thüringen) über "Vernetzung als Strategie einer medial gestützten Versorgung.

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Kurzvorträge beleuchten dann Aspekte der technischen Entwicklung der neuen Medien wie ihres Einsatzes in der ambulanten Betreuung und Versorgung. Referentinnen und Referenten aus Forschung und Praxis haben die Aufgabe übernommen, durch pointierte Fachbeiträge die Bedeutung und den Gebrauchswert von Telemedien für soziale Dienstleistungen deutlich zu machen und konkrete Vorschläge für die Zukunft der ambulanten Versorgung vorzutragen, nicht zuletzt zugunsten der Nutzerinnen und Nutzer.

Klaus Commer | idw

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