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Wie werden wir in Zukunft lernen? - Weltkonferenz für Fernlehre und Fernstudium in Düsseldorf

14.02.2001


Die Lehrer sind gefragt, aber auch die Professoren, die Schüler und Studenten, Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Gesellschaft und Politik: Ob Mann oder Frau - die Frage nach Lehren und Lernen in der Zukunft geht uns alle an. Kaum jemand wird künftig am Ende seines Arbeitslebens in dem Beruf arbeiten, den er oder sie anfangs erlernt haben. Müssen wir also ein Leben lang weiter lernen? Und wenn ja - welche Rolle werden die neuen Medien, werden Internet und Online-Kurse spielen? Das Lebensbegleitende Lernen und seine Bedingungen sind zentrales Thema, wenn sich vom 1. bis 5. April 2001 mehr als tausend Fachleute aus über 100 Ländern in Düsseldorf zur 20. Weltkonferenz für Fernlehre und Fernstudium treffen.

Nicht nur Wissenschaftler behandeln dann mit Vorträgen und Präsentationen die Vor- und Nachteile von Online-Seminaren, die Möglichkeiten im Einsatz Neuer Medien, oder die Philosophie der Corporate Universities. Auch Praktiker und Wirtschaftsvertreter sind eingeladen, mit Diskussionsbeiträgen und Berichten aus dem Alltag der beruflichen Aus- und Weiterbildung das Thema in seiner Vielschichtigkeit zu beleuchten: "Die Zukunft des Lernens - Lernen für die Zukunft: Den Wandel gestalten".

Die Arbeitswelt hat sich radikal gewandelt. Vor diesem Hintergrund rückt neben praktischen Themen die Frage nach einer Vision ins Zentrum der Konferenz: Wie soll weltweite Bildung und Ausbildung im Jahr 2005/2010 aussehen? Und wie lassen sich die geforderten Veränderungen aktiv gestalten?

Diese Fragen werden nicht nur in den einzelnen Institutionen und national, sondern weltweit und in globalem Rahmen gestellt und diskutiert. Veranstalter der Konferenz ist deshalb die führende internationale Mitgliederorganisation auf dem Gebiet der Fernlehre und des Fernstudiums, der ICDE (International Council for Open and Distance Education) mit Sitz in Oslo/Norwegen. Die inhaltliche Planung und Ausgestaltung liegt in Händen des Hagener Uni-Rektors Prof. Dr.-Ing. Helmut Hoyer, der die langjährige Erfahrung der FernUniversität bei der wegweisenden Entwicklung des virtuellen Lernens einbringt. Unter den Teilnehmern werden hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Bildungswesen erwartet, so dass ein qualifizierter internationaler Austausch möglich wird. Als Redner erwartet werden etwa IBM-Vorstand Erwin Staudt, der Kommunikationsmanager des European SchoolNet, Guus Wijngaards, und NRW-Bildungsmministerin Gabriele Behler.

"Fernlehre und Fernstudium im deutschsprachigen Raum" werden am Dienstag (3. April) auf dem German Distance Learning Day mit Workshops und einer Podiumsdiskussion einen Schwerpunkt haben. Zum Thema der Podiumsdiskussion: "Haben wir eine Chance für eine Deutsche InternetUniversität?" diskutieren Vertreter entsprechender Initiativen und Projekte in Deutschland. Für diesen Tag ist der Erwerb einer Tageskarte möglich.

Weitere Informationen erhalten Sie im Internet unter http://www.icde.org (click: 2001 World Conference)und über das D-2001 Conference Office, E-Mail: D-2001@fernuni-hagen.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Susanne Bossemeier | idw

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