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Forschungsverbund Nanowissenschaften NRW: Ergebnisse und Perspektiven

02.02.2001


Bielefelder Physiker stellen Forschungen zur Nanolithographie vor

Der nordrhein-westfälische Forschungsverbund Nanowissenschaften trifft sich am 9. Februar in der Universität Essen zu seiner Abschlusskonferenz und wird die Ergebnisse seiner dreijährigen Arbeit über "Funktionale Nanostrukturen mit organisch/anorganischen Grenzflächen" präsentieren.

Die Nanowissenschaftler Ulrich Heinzmann und Günther Reiss von der Fakultät für Physik der Universität Bielefeld werden dort die Ergebnisse ihrer Forschungen über "Organische Molekülschichten für die Nanolithographie" vorstellen. Für die zukünftige Erzeugung und Vervielfältigung von Computerchips mit Strukturgrößen von 65 bis 70 Nanometern wird die Nanolithographie wesentliche Hightech-Methode in den Jahren 2007 bis 2017 sein.
Die Forschungsinitiative zur Nanotechnologie wird vom Wissenschaftsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Innovationsprogramms Forschung gefördert. Zehn Forschungsgruppen aus den Universitäten in Aachen, Bielefeld, Bonn, Essen, Münster und der Fachhochschule Münster hatten sich zusammengeschlossen, um ihr Know-how in dieser Schlüsseltechnologie zu bündeln.


Im interdisziplinären Verbund arbeiten die Chemiker, Physiker und Ingenieure seit Frühjahr 1998 zusammen, um neue Nanomaterialien und Methoden in definierten Systemen zu strukturieren und die physikalischen Eigenschaften hoch geordneter organischer Moleküle- und Metallsysteme im Hinblick auf ihre Anwendungsmöglichkeiten zu untersuchen. Das Projekt erforderte neben neuesten Verfahren der Anorganischen Chemie und der Supramolekularen Chemie die Weiterentwicklung neuer physikalischer Herstellungsmethoden für ultradünne organische Schichten und Nahfeldmikroskope mit atomarer Auflösung.
Neben der Vorstellung der Forschungsergebnisse wird der Forschungsverbund die Perspektiven der Nanotechnologie darstellen.

Projektpartner des Forschungsverbundes Nanowissenschaften NRW:

RWTH Aachen: Arbeitsgruppe Prof. G. Güntherodt, Arbeitsgruppe Prof. R. Berndt, jetzt Universität Kiel.
Universität Bielefeld: Arbeitsgruppe Prof. U. Heinzmann, Arbeitsgruppe Prof. G. Reiss.


Universität Bonn: Arbeitsgruppe Prof. K. Wandelt, Arbeitsgruppe Prof. F. Vögtle.
Universität Essen: Arbeitsgruppe Prof. R. Möller, Arbeitsgruppe Prof. G. Schmid.
FH Münster: Arbeitsgruppe Prof. K. Dickmann.
Universität Münster: Arbeitsgruppe Prof. H. Fuchs (Sprecher).
Weitere Informationen: Prof. Dr. Ulrich Heinzmann, Fakultät für Physik der Universität Bielefeld, Telefon 0521/106-5469, E-Mail: uheinzm@uni-bielefeld.de

Dr. Gerhard Trott | idw

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