Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kommunikation über Grenzen: XIII. Europäischer Kongress für Theologie an der Universität Wien

04.09.2008
"Kommunikation über Grenzen" lautet das Thema des XIII. Europäischen Kongresses für Theologie, der vom 21. bis 25. September 2008 im Hauptgebäude der Universität Wien stattfindet.

Über 300 TheologInnen und ReligionswissenschafterInnen werden zur Tagung erwartet, den Eröffnungsvortrag hält der ehemalige Vizekanzler Erhard Busek. Inhaltlicher Schwerpunkt der Konferenz sind Grenzen und Grenzerfahrungen auf dem Gebiet von Religion und Kultur.

Politische und kulturelle Diskurse wie der europäische Integrationsprozess, die Globalisierung und das wieder Erstarken der Religion(en), die Debatten über Migration, Integration und Assimilation oder auch der heutige Gender-Diskurs kreisen um bestehende Grenzen. Auch die ethischen Debatten in Wissenschaft und Politik - man denke nur an die Biomedizin - kreisen um die Frage, ob es Grenzen des Machbaren und des Erlaubten gibt. Veranstalter dieser internationalen Konferenz, die alle drei Jahre stattfindet, sind die Wissenschaftliche Gesellschaft für Theologie (Berlin) und die Evangelisch-Theologische Fakultät der Universität Wien.

Good fences make good neighbours

Grenzen trennen nicht nur, sondern verbinden auch. Das gilt für die Politik ebenso wie für Wissenschaft, Kunst und Kultur. Jede Form der Kommunikation ist eine Grenzerfahrung im doppelten Sinne des Wortes: Grenzen sind sowohl Thema als auch Bedingung möglicher Kommunikation.

Der Kongress beschäftigt sich mit der Bedeutung von Grenzen für Identitätsbildung und Identitätswandel, für Zugehörigkeit, Ordnung, Verständigung und Orientierung. Weitere Themenschwerpunkte sind die Verschriftlichung und Fixierung von religiösen Traditionen oder Lehren, Kanonbildung und Kanonizität in ihrer theologisch kommunikativen Funktion. Auch die Grenzen zwischen verschiedenen Konfessionen und Religionen sowie die Rolle von Zivilreligion und Zivilgesellschaft in modernen pluralistischen Gesellschaftsformationen werden beleuchtet.

Theologie - "Grenzkompetenz auf dem Gebiet der letzten Dinge"

Einen weiteren Aspekt bekommt das Thema "Grenzen" wenn es um existentielle Fragen wie um den Tod geht. "Grenzkompetenz" traut man der Theologie ja vielfach auf dem Gebiet der "letzten Dinge" zu. Das Kongressprogramm zeigt jedoch, dass die Theologie keineswegs nur in diesem Sinne eine Grenzwissenschaft ist, die sich mit Tod und Jenseitsvorstellungen befasst. Es zeigt vielmehr, welche Bedeutung die Unterscheidung von Immanenz und Transzendenz und die Erfahrungen des Ganz Anderen für die Bewältigung unserer Probleme im Diesseits haben.

Kommunikation über Grenzen. XIII. Europäischer Kongress für Theologie
Zeit: 21. - 25. September 2008
Ort: Hauptgebäude der Universität Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1, 1010 Wien
Kongressbüro:
Astrid Bamberger
Evangelisch-Theologische Fakultät
T +43-1-4277-324 01
eurotheol2008.dekanat-evang@univie.ac.at
Kontakt:
O. Univ.-Prof. Dr. Ulrich Körtner
Evangelisch-Theologische Fakultät
T +43-664-602 77-327 11
ulrich.koertner@univie.ac.at
Rückfragehinweis:
Mag. Veronika Schallhart
Öffentlichkeitsarbeit
Universität Wien
1010 Wien, Dr.-Karl-Lueger-Ring 1
T +43-1-4277-175 30
M +43-664-602 77-175 30
veronika.schallhart@univie.ac.at

Veronika Schallhart | idw
Weitere Informationen:
http://www.univie.ac.at/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Gemeinsam innovativ werden
23.01.2018 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling
23.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Optisches Nanoskop ermöglicht Abbildung von Quantenpunkten

Physiker haben eine lichtmikroskopische Technik entwickelt, mit der sich Atome auf der Nanoskala abbilden lassen. Das neue Verfahren ermöglicht insbesondere, Quantenpunkte in einem Halbleiter-Chip bildlich darzustellen. Dies berichten die Wissenschaftler des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel zusammen mit Kollegen der Universität Bochum in «Nature Photonics».

Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge sonst verborgen blieben. Einzelne Moleküle und Atome, die nur Bruchteile eines Nanometers...

Im Focus: Optical Nanoscope Allows Imaging of Quantum Dots

Physicists have developed a technique based on optical microscopy that can be used to create images of atoms on the nanoscale. In particular, the new method allows the imaging of quantum dots in a semiconductor chip. Together with colleagues from the University of Bochum, scientists from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute reported the findings in the journal Nature Photonics.

Microscopes allow us to see structures that are otherwise invisible to the human eye. However, conventional optical microscopes cannot be used to image...

Im Focus: Vollmond-Dreierlei am 31. Januar 2018

Am 31. Januar 2018 fallen zum ersten Mal seit dem 30. Dezember 1982 "Supermond" (ein Vollmond in Erdnähe), "Blutmond" (eine totale Mondfinsternis) und "Blue Moon" (ein zweiter Vollmond im Kalendermonat) zusammen - Beobachter im deutschen Sprachraum verpassen allerdings die sichtbaren Phasen der Mondfinsternis.

Nach den letzten drei Vollmonden am 4. November 2017, 3. Dezember 2017 und 2. Januar 2018 ist auch der bevorstehende Vollmond am 31. Januar 2018 ein...

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

Veranstaltungen

15. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

23.01.2018 | Veranstaltungen

Gemeinsam innovativ werden

23.01.2018 | Veranstaltungen

Leichtbau zu Ende gedacht – Herausforderung Recycling

23.01.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Lebensrettende Mikrobläschen

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

3D-Druck von Metallen: Neue Legierung ermöglicht Druck von sicheren Stahl-Produkten

23.01.2018 | Maschinenbau

CHP1-Mutation verursacht zerebelläre Ataxie

23.01.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics