Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Highly Frustrated Magnetism 2008

04.09.2008
Konkurrenz belebt das Geschäft - sogar im Mikrokosmos der Atome

Subatomare Konkurrenz - und zwar bis zur kompletten 'Frustration'! Dieser Schlüssel zu den Magneten der Zukunft lässt die TU Braunschweig vom 7. bis zum 12. September zum Anziehungspunkt für Physiker aus aller Welt werden.

Auf der Konferenz "Highly Frustrated Magnetism 2008" werden mehr als 200 international führende Physiker aus zwanzig Ländern eine Woche lang miteinander die neusten Entdeckungen austauschen und diskutieren.

Eine Binsenweisheit aus dem Wirtschaftsleben: jeder will seinen Gewinn maximieren - und nur zu häufig ist des Einen Gewinn der Verlust des Anderen. Was aber, wenn sehr viele völlig gleich starke Konkurrenten nach einem Gewinn streben, den nicht alle haben können? Eine labile und komplexe Situation entsteht: kleinste Marktfluktuationen können zu völlig unerwarteten Konstellationen aus Gewinnern und Verlieren führen und damit ganz neue Chancen eröffnen!

Nicht anders in der atomaren Mikrowelt. In einer zukunftsweisenden Sorte neuer magnetischer Materialien - den sogenannten 'stark frustrierten Magneten' - unterliegt das Kräfteverhältnis der Atome im gegenseitigen Kampf um den größten Energiegewinn einer so großen Konkurrenz, dass diese Magnete in der Tat völlig 'frustriert' werden. Aus dieser Frustration, entstehen jedoch faszinierende neue Formen der Materie, wie 'Superfestkörper',

'Spinflüssigkeiten' und 'Topologische Ordnung'. Deren Potenzial für zukünftige Anwendungen von der Datenverarbeitung bis hin zu umweltfreundlichen Kühlmitteln ist noch kaum ausgelotet.

Grund genug für die European Science Foundation - die größte eigenständige europäische Forschungsförderungsorganisation - und die Max-Planck-Gesellschaft die 'International Conference on Highly Frustrated Magnetism 2008' vom 7. bis zum 12. September an der Technischen Universität Braunschweig zu fördern.

Kontakt:
Dr. Reinhard K. Kremer
Max-Planck Instiut für Festkörperforschung
Heisenbergstraße 1, 70569 Stuttgart
Tel.-Nr.: +49 711 689 16 88, Fax Nr.: +49 711 689 11 89
Email: R.Kremer@fkf.mpg.de
Prof. Dr. Wolfram Brenig
Institute for Theoretical Physics
Technical University Braunschweig
Mendelssohnstr. 3, 38106 Braunschweig
Tel.-Nr.: +49 531 391 5180/81, Fax: +49 531 391 5833
Mobile: +49 176 96606787, Email: w.brenig@tu-bs.de

Dr. Elisabeth Hoffmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-braunschweig.de/
http://www.fkf.mpg.de
http://www.hfm2008.tu-bs.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF
13.12.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert
13.12.2017 | Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lange Speicherung photonischer Quantenbits für globale Teleportation

Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik erreichen mit neuer Speichertechnik für photonische Quantenbits Kohärenzzeiten, welche die weltweite...

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Materialinnovationen 2018 – Werkstoff- und Materialforschungskonferenz des BMBF

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovativer Wasserbau im 21. Jahrhundert

13.12.2017 | Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rest-Spannung trotz Megabeben

13.12.2017 | Geowissenschaften

Computermodell weist den Weg zu effektiven Kombinationstherapien bei Darmkrebs

13.12.2017 | Medizin Gesundheit

Winzige Weltenbummler: In Arktis und Antarktis leben die gleichen Bakterien

13.12.2017 | Geowissenschaften