Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wie wirkt Recht und wer macht es wirklich?

02.09.2008
Wie wirkt Recht? Wer macht es (wirklich) und auf welche Weise? Was steht hinter dem "geltenden" Recht und wie sieht die Rechtswirklichkeit aus?

Die Wirksamkeit von Recht betrifft Themen wie Einwanderung, Geschlechterverhältnisse, Antidiskriminierung, das Verhältnis von Religion und Staat oder auch den Wandel der Sozialpolitik. Wirkt Recht überhaupt, etwa bei existenziellen und medial vermittelten Fragen der Terrorbedrohung oder des Klimawandels?

Der Kongress "Wie wirkt Recht? - Interdisziplinäre Rechtsforschung zwischen Rechtswirklichkeit, Rechtsanalyse und Rechtsgestaltung" vom 4. bis 6. September 2008 an der Universität Luzern ist die erste grosse internationale Veranstaltung zu diesen Themen, die gemeinsam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert wird.

Recht ist überall. Es bestimmt, ob wir im Restaurant rauchen dürfen, wer den Blechschaden zu verantworten hat, wer nach der Scheidung wann und wie lange die Kinder zu sehen bekommt, oder wie meine Wahlstimme gezählt wird.

Recht entscheidet darüber, ob und wie lange man für eine Straftat ins Gefängnis geht, ob mich mein Arbeitgeber entlassen oder der Staat meinen Computer mit Spionagesoftware infizieren darf, und ob es sich lohnt, die Steuer zu hinterziehen oder doch eher Philanthrop zu werden.

In der Politik, Wirtschaft und Kultur - überall wirkt Recht. Wenn Sie wissen möchten, welches Recht gilt, fragen Sie ihren Anwalt, Ihre Rechtsprofessorin, oder Ihr Gericht.

Aber wie wirkt Recht? Wer macht es (wirklich) und auf welche Weise? Was steht hinter dem "geltenden" Recht und wie sieht die Rechtswirklichkeit aus? Die Wirksamkeit von Recht betrifft Themen wie Einwanderung, Geschlechterverhältnisse, Antidiskriminierung, das Verhältnis von Religion und Staat oder auch den Wandel der Sozialpolitik.

Wirkt Recht überhaupt, etwa bei existenziellen und medial vermittelten Fragen der Terrorbedrohung oder des Klimawandels?

Der Kongress "Wie wirkt Recht? - Interdisziplinäre Rechtsforschung zwischen Rechtswirklichkeit, Rechtsanalyse und Rechtsgestaltung" vom 4. bis 6. September 2008 an der Universität Luzern ist die erste grosse internationale Veranstaltung zu diesen Themen, die gemeinsam von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz organisiert wird.

In 44 Arbeitsgruppen präsentieren über 170 Vortragende Ergebnisse aus dem im Aufbau begriffenen interdisziplinären Forschungsfeld "Recht und Gesellschaft" und ziehen eine Bilanz zur disziplinenübergreifenden Zusammenarbeit in der deutschsprachigen Rechtsforschung.

Am Freitagabend 5. September findet um 20h30 die Verleihung des renommierten Hoffmann-Riehm-Preises durch die Vereinigung für Rechtssoziologie im Rütlisaal (Rütligasse 4, Luzern) statt.

Das vollständige Kongressprogramm und weitere Informationen finden Sie unter
http://www.rechtssoziologie.info/luzern2008.

Judith Lauber-Hemmig | idw
Weitere Informationen:
http://www.unilu.ch
http://www.rechtssoziologie.info/luzern2008

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Legionellen? Nein danke!
25.09.2017 | Haus der Technik e.V.

nachricht Posterblitz und neue Planeten
25.09.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

Die Stromregelung ist eine der wichtigsten Komponenten moderner Elektronik, denn über schnell angesteuerte Elektronenströme werden Daten und Signale übertragen. Die Ansprüche an die Schnelligkeit der Datenübertragung wachsen dabei beständig. In eine ganz neue Dimension der schnellen Stromregelung sind nun Wissenschaftler der Lehrstühle für Laserphysik und Angewandte Physik an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) vorgedrungen. Ihnen ist es gelungen, im „Wundermaterial“ Graphen Elektronenströme innerhalb von einer Femtosekunde in die gewünschte Richtung zu lenken – eine Femtosekunde entspricht dabei dem millionsten Teil einer milliardstel Sekunde.

Der Trick: die Elektronen werden von einer einzigen Schwingung eines Lichtpulses angetrieben. Damit können sie den Vorgang um mehr als das Tausendfache im...

Im Focus: The fastest light-driven current source

Controlling electronic current is essential to modern electronics, as data and signals are transferred by streams of electrons which are controlled at high speed. Demands on transmission speeds are also increasing as technology develops. Scientists from the Chair of Laser Physics and the Chair of Applied Physics at Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) have succeeded in switching on a current with a desired direction in graphene using a single laser pulse within a femtosecond ¬¬ – a femtosecond corresponds to the millionth part of a billionth of a second. This is more than a thousand times faster compared to the most efficient transistors today.

Graphene is up to the job

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bakterielle Nano-Harpune funktioniert wie Power-Bohrer

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

eTRANSAFE – ein Forschungsprojekt für mehr Sicherheit bei der Arzneimittelentwicklung

26.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die schnellste lichtgetriebene Stromquelle der Welt

26.09.2017 | Physik Astronomie