Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Vernetzte Lösungen für einen besseren Verkehrsfluss

27.08.2008
Siemens auf dem „Deutschen Straßenverkehrstechnik-Kongress 2008“ in Düsseldorf

Sitraffic Motion


Mit Sitraffic Motion von Siemens werden innerstädtische Lichtsignalanlagen so optimiert gesteuert, dass der Verkehr bei gleicher Infrastruktur messbar besser fließt.

Mit den bestehenden Straßen immer mehr Verkehr abwickeln – vor dieser Aufgabe stehen heute die meisten Städte. Mit Sitraffic Motion („Methode zur Optimierung der Lichtsignalsteuerung in Online gesteuerten Netzen“) von Siemens wird ein deutlich besserer Verkehrsfluss erreicht.

Es ist eine Software, die innerstädtische Lichtsignalanlagen so optimiert steuert, dass der Verkehr bei gleicher Infrastruktur messbar besser fließt. Dabei schätzt das System den aktuellen und zukünftigen Verkehrszustand anhand von Messdaten präzise ein, berechnet mithilfe innovativer Algorithmen die optimalen Signalprogramme und optimiert dabei alle Steuerungsparameter.

Weil das System nicht nur einzelne Knotenpunkte, sondern jeweils das gesamte Netz „im Auge“ hat und auf das tatsächliche Verkehrsgeschehen sehr rasch reagieren kann, ist es wesentlich wirkungsvoller als herkömmliche Systeme. Dies hat einen positiven Einfluss auf den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen: Im fließenden Verkehr sinkt gegenüber Stop-and-go der Verbrauch um bis zu 20 Prozent, der Ausstoß von Stickoxiden wird um bis zu 50 Prozent vermindert und der von Kohlenmonoxid um bis zu 33 Prozent.

Sitraffic Motion ist in vielen Städten weltweit im Einsatz, in Deutschland unter anderem in Braunschweig, Bremen, Heidelberg, Mannheim, Münster und Stuttgart.

Ruhrpilot

Die Vernetzung der Straßenverkehrstechnik zu integrierten Lösungen und die Kooperation der unterschiedlichen Verkehrsangebote miteinander ist das Rückgrat künftiger Mobilität. Ein Beispiel dafür ist das Verkehrsmanagementsystem "Ruhrpilot", das Siemens in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern entwickelt hat.

Der Ruhrpilot sammelt laufend elektronische Daten über die Verkehrssituation auf Bundesautobahnen, Bundes- und Landstraßen sowie kommunalen Hauptverkehrsstraßen. Hinzu kommen 600 Messstellen in Städten wie Bochum, Dortmund, Essen und Gelsenkirchen. Durch die Analyse der Verkehrssituation und die Vernetzung dieser Daten mit denen der verschiedensten Verkehrsträger – das sind Bahn, öffentlicher Nahverkehr in elf Städten und vier Kreisen sowie 13 Verkehrsunternehmen – stehen dem Großraum aktuelle Verkehrsinformationen und -prognosen zur Verfügung.

Verkehrsteilnehmer können ihren optimalen Weg wählen und damit schneller als bisher an ihr Reiseziel kommen.

Redaktion:
Franz-Ferdinand Friese +49 9131 7-46032
franz.friese@siemens.com
Siemens AG
Industry Sector - Mobility Division
Pressereferat
Werner-von-Siemens-Str. 67
91052 Erlangen
Tel.: +49 (9131) 7-24880
Fax: +49 (9131) 7-24598
mailto:angelika.holtkamp@siemens.com

Franz-Ferdinand Friese | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Operatortheorie im Fokus
20.07.2017 | Technische Universität Chemnitz

nachricht Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0
18.07.2017 | Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Im Focus: Das Proton präzise gewogen

Wie schwer ist ein Proton? Auf dem Weg zur möglichst exakten Kenntnis dieser fundamentalen Konstanten ist jetzt Wissenschaftlern aus Deutschland und Japan ein wichtiger Schritt gelungen. Mit Präzisionsmessungen an einem einzelnen Proton konnten sie nicht nur die Genauigkeit um einen Faktor drei verbessern, sondern auch den bisherigen Wert korrigieren.

Die Masse eines einzelnen Protons noch genauer zu bestimmen – das machen die Physiker um Klaus Blaum und Sven Sturm vom Max-Planck-Institut für Kernphysik in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

Technologietag der Fraunhofer-Allianz Big Data: Know-how für die Industrie 4.0

18.07.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - September 2017

17.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext

20.07.2017 | Förderungen Preise

Von photonischen Nanoantennen zu besseren Spielekonsolen

20.07.2017 | Physik Astronomie

Bildgebung von entstehendem Narbengewebe

20.07.2017 | Biowissenschaften Chemie