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Fachkongress der Kinderschutz-Zentren zum Thema "Frühe Hilfen"

27.08.2008
150 Fachleute aus der Jugendhilfe und dem Gesundheitswesen treffen sich zu einem bundesweiten Fachkongress am 29. und 30. August in Aachen. Er soll Modelle und Angebote der Frühen Hilfen im Kinderschutz kritisch bewerten.

Die Frühen Hilfen sind durch die bekanntgewordenen Fälle von Kindeswohlgefährdungen in den Blickpunkt des öffentlichen und politischen Interesses gerückt. Als Reaktion darauf hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das "Nationale Zentrum Frühe Hilfen" ins Leben gerufen. Ziel dieser Institution ist es, die Entwicklungsbedingungen von Säuglingen und Kleinkindern zu verbessern, Überforderungssituationen der Eltern vorzubeugen und damit Familieneskalationen zu vermeiden.

Das Nationale Zentrum wird in Aachen eine aktuelle Bestandsaufnahme der bisherigen Erfahrungen und Erkenntnisse seiner Arbeit geben. Schwerpunkt für Die Kinderschutz-Zentren ist die Frage des Zugangs zu den Familien. Wie kann es gelingen, insbesondere sozial benachteiligte Familien oder Familien in besonderen Risikosituationen zu erreichen?

Für diesen fachlichen und politischen Dialog werden Expertinnen und Experten aus dem medizinischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Bereich neueste Erkenntnisse und Praxismodelle diskutieren.

Der Fachkongress wird in Kooperation mit dem Kinderschutz-Zentrum Aachen veranstaltet und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Projekts "Qualifizierung von

Kooperations- und Netzwerkstrukturen" gefördert.

Die Kinderschutz-Zentren laden Sie herzlich zum Pressegespräch am 29. August um 14:00 Uhr am Tagungsort (Technologiezentrum am

Europaplatz) ein.

Weitere Informationen zum Programm und zum Tagungsort finden Sie im Internet unter www.kinderschutz-zentren.org/aachen .

Renate Geuecke | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kinderschutz-zentren.org

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