Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2008 in Berlin

27.08.2008
"Gemeinsam die Zukunft gestalten" ist das Leitthema des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie vom 22. bis 25. Oktober 2008 in Berlin.

Veranstalter sind die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU).

Im Mittelpunkt stehen aktuelle Erkenntnisse für Klinik und Praxis des gemeinsamen orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgebietes, sowie berufspolitische und strukturelle Entwicklungen. Die Veranstalter erwarten

über 8 000 Teilnehmer.

Die optimale Versorgung von Patienten mit Erkrankungen oder Verletzungen der Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder ist das zentrale Thema des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie. In wissenschaftlichen Vorträgen informieren Experten beispielsweise über Behandlungsmöglichkeiten von Erkrankungen wie die häufig auftretende Arthrose: Chronische Schmerzen der Gelenke oder Wirbelsäule, die durch Abnutzung oder Verletzungen hervorgerufen werden, können in jedem Lebensalter auftreten.

In Deutschland leiden 15 Millionen Menschen unter behandlungsbedürftigen Arthrosen, wobei besonders über 60-Jährige betroffen sind. 2007 wurden in Deutschland 355 000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert - die meisten mit der Diagnose Arthrose. Hinzu kommen ambulante konservative und operative Behandlungen in Praxen und Kliniken, deren Anzahl um ein Vielfaches höher liegt.

Themen der Vorträge sind neben Erkrankungen auch aktuelle Erkenntnisse zu Operationstechniken. Die Fortbildungssitzungen sind dem interdisziplinären Aspekt des Wirbelsäulenschmerzes gewidmet. In berufspolitischen Sitzungen können sich Teilnehmer über zukunftsorientierte Versorgungsstrukturen in Klinik und Praxis informieren oder erhalten betriebswirtschaftliche Kenntnisse zur Führung einer eigenen Arztpraxis. "Wir möchten Nützliches und Interessantes auf hohem Niveau bieten", erläutern die Präsidenten Professor Dr. med. Dr. h. c. Joachim Grifka, DGOOC, Professor Dr. med. h. c. Axel Ekkernkamp, DGU, und Dr. med. Siegfried Götte, BVOU, im Vorfeld des Kongresses.

Die Veranstalter informieren in einer der Sitzungen auch über das neue Lehrcurriculum Orthopädie/Unfallchirurgie: Es soll den ärztlichen Nachwuchs in der Weiterbildung zum gemeinsamen Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wesentlich unterstützen. Die interdisziplinäre Ausbildung verbindet die beiden Fachbereiche und wird zukünftig die Patienten-Versorgung optimieren. Die beiden Fachgesellschaften DGOOC und DGU haben außerdem vor kurzem eine weitere Basis für ihre Zusammenarbeit geschaffen: Sie gründeten am 8. Juli 2008

in Berlin die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Eine Industrieausstellung und Fortbildungsangebote für Physiotherapeuten sowie Fachkräfte aus den OP- und Pflegebereichen, Seminare zur Technischen Orthopädie wie auch zu arbeitsmedizinischen Themen ergänzen das Informationsangebot des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie. Für Mitglieder der DGU, DGOOC und BVOU ist die Kongress-Teilnahme kostenlos. Nicht-Mitglieder zahlen für die Dauerkarte 270 Euro. Weiterbildungsassistenten, Physiotherapeuten, OP-Pflegepersonal und Studenten erhalten Ermäßigungen. Tageskarten sind erhältlich.

Kontakt für Anmeldungen:
Intercongress GmbH,
Wilhelmstraße 7, 65185 Wiesbaden,
Tel. 0611 97716-0, Fax 0611 97716-16,
info@intercongress.de,oder online auf der Kongress-Internetseite http://www.orthopaedie-unfallchirurgie.de.

| idw
Weitere Informationen:
http://awmf.org
http://www.orthopaedie-unfallchirurgie.de

Weitere Berichte zu: Arthrose Hüftgelenke Kniegelenke Wirbelsäulenschmerz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie