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Sprachwissenschaftler aus 35 Nationen tagen in Potsdam

18.08.2008
11. Internationale Konferenz der Geschichte der Sprachwissenschaften vom 28. August bis 2. September 2008 an der Universität Potsdam

Vom 28. August bis 2. September 2008 findet an der Universität Potsdam die 11. Internationale Konferenz für Geschichte der Sprachwissenschaften statt. Ihre Organisation erfolgte unter Leitung von Prof. Dr. Gerda Hassler aus dem Institut für Romanistik der Hochschule.

Erwartet werden etwa 300 Teilnehmer aus 35 Ländern. Sie absolvieren ein vielfältiges Programm, das unter anderem aus Plenarvorträgen und einer intensiven Arbeit in Sektionen und Workshops besteht. Die brandenburgische Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Uni-Präsidentin Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, Potsdams Oberbürger¬meister Jann Jakobs sowie Wissenschaftler der Alma mater eröffnen die Konferenz.

Während der mehrtägigen, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten, Veranstaltung diskutieren die Wissenschaftler zu einer Vielzahl unterschiedlicher Themen der Sprachwissenschaftsgeschichte. Der Bogen reicht dabei von der jahrtausendealten indischen Grammatiktradition bis zu Entwicklungen in der jüngeren Geschichte der Syntax, Phonologie und Pragmatik. Neben vielfältigen Themenbereichen von der Antike bis zur Zeitgeschichte der Linguistik, von Einzelfallstudien bis zu methodologischen Überlegungen, wird die Aufmerksamkeit auf die Beziehungen zwischen Geschichte und Methoden der heutigen Linguistik gerichtet.

Diese Reihe internationaler Tagungen, die 1978 in Ottawa/Kanada begann, wird abwechselnd in Europa und Amerika durchgeführt. Es ist die wichtigste Plattform für Forscher, die auf dem Gebiet der Geschichte der Sprachwissenschaft arbeiten. Jener Bereich ist gerade in letzter Zeit stark expandiert. Ausdruck hierfür ist die Konstituierung mehrerer wissenschaftlicher Vereinigungen und die Gründung neuer Fachzeitschriften. Für den Kongress in Potsdam haben sich dreimal so viele Wissenschaftler angemeldet als zum letzten Kongress 2005 in den USA.
Als Ansprechpartnerin steht Ihnen Prof. Dr. Gerda Haßler im Institut für Romanistik der Universität Potsdam telefonisch unter 0331/977-2015 und 0170 3813926, E-Mail: ichols-xi@uni-potsdam.de zur Verfügung.

Weitere Informationen und das Programm der Tagung sind im Internet unter www.ichols-xi.de/ abrufbar.

Sylvia Prietz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-potsdam.de

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