Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

VDE|DGBMT Gastgeber des "World Congress 2009 on Medical Physics and Biomedical Engineering"

05.08.2008
Über 4.000 Experten für Biomedizinische Technik und Medizinphysik erwartet

Mehr als 4.000 Forscher und Entwickler von Biomedizinischer Technik und Medizinphysik aus aller Welt treffen sich vom 7. bis zum 12. September 2009 in München zum "World Congress 2009 on Medical Physics and Biomedical Engineering".

Der Kongress stellt die weltweit größte und wichtigste wissenschaftlich-medizinische Fachveranstaltung für die Forschung im Bereich Medizintechnik, Medizinphysik und BioEngineering dar. In fünf Medical Topics (Onkologie, Nuklearmedizin, Chirurgie, Neurologie/ Neurochirurgie/ Rehabilitation und Kardiologie/ kardiovaskuläre Erkrankungen) und 13 technisch geprägten Themen präsentieren und diskutieren Ärzte, Ingenieure und Naturwissenschaftler aus Kliniken, Instituten und der Industrie ihre Ideen und Lösungen zu den medizinischen Herausforderungen der Zukunft.

"Durch die Matrixstruktur aus medizinischen Fragestellungen und technisch-naturwissenschaftlicher Annäherung entsteht eine einmalige multidisziplinäre Diskussionsplattform. Neu ist auch die offene Diskussion über medizinische und naturwissenschaftlich-technische Fachgrenzen hinweg", erläutert VDE-Vorstandsvorsitzender Dr.-Ing. Hans Heinz Zimmer. So ermöglicht das interdisziplinäre Zusammenspiel von Biomedizinischer Technik, Medizinischer Physik, BioEngineering und Molekularbiologie völlig neue Diagnose- und Therapieverfahren.

Mehr als 250 Experten stellen derzeit das Programm mit insgesamt 13 Themen und mehr als 100 Tracks zusammen. Nationale Gastgeber unter dem Dach der führenden internationalen Gesellschaften mit weltweit über 140.000 Mitgliedern sind der VDE mit seiner Deutschen Gesellschaft für Biomedizinische Technik (DGBMT) und die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP).

"Die Beauftragung zur Planung und Durchführung dieser international renommierten wissenschaftlichen Veranstaltung bedeutet auch eine Anerkennung der Kompetenz, die sich der VDE|DGBMT in der interdisziplinären Koordination von Forschung, Entwicklung und Anwendung in Biomedizinischer Technik und Medizintechnik erworben hat", freut sich Zimmer. Die international renommierten Wissenschaftler Prof. Dr. Wolfgang Schlegel vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und VDE-Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Olaf Dössel von der TU Karlsruhe leiten als Kongresspräsidenten die Komitees.

Attraktives Rahmenprogramm für Industrie und Wissenschaft

Neben dem wissenschaftlichen Programm sind zahlreiche Teilveranstaltungen für die internationale Industrie geplant. So stehen bereits je eine Ausstellung für Industrieunternehmen und eine für Non-Profit-Organisationen mit circa 200 in- und ausländischen Unternehmen, verschiedene "Recruiting Events" und ein Innovationspreis fest.

Über den "World Congress on Medical Physics and Biomedical Engineering"

Der Kongress wird seit 1979 alle drei Jahre an verschiedenen Orten der Welt veranstaltet. Er bringt Experten aus Wissenschaft, Medizin und Entwicklung zusammen, um neue Forschungsergebnisse und Innovationen aus den Schlüsseltechnologien Informations- und Kommunikationstechnik, Mikro- und Nanosystemtechnik, Optische Technologien und Tissue Engineering im Hinblick auf ihre medizinische Anwendung zu diskutieren.

Nach 2000 in Chicago, 2003 in Sydney und 2006 in Seoul findet der nächste Weltkongress im September 2009 in München statt. Neben die beiden nationalen Gastgeber VDE mit seiner Fachgesellschaft DGBMT und der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Physik (DGMP) sind die internationalen Mitträger International Union for Physical and Engineering Sciences in Medicine (IUPESM), European Federation of Organisations for Medical Physics (EFOMP),International Organization for Medical Physics (IOMP) und International Federation for Medical and Biological Engineering (IFMBE) in die Organisation eingebunden. .

Mehr Informationen zum Kongress unter http://www.wc2009.org.

Über den VDE

Der Verband der Elektrotechnik Elektronik und Informationstechnik (VDE) ist mit 34.000 Mitgliedern, davon 1.250 Unternehmen, und 700 Mitarbeitern einer der großen technisch-wissenschaftlichen Verbände Europas. Die Technologiegebiete des VDE: Informationstechnik, Energietechnik, Medizintechnik, Mikroelektronik, Mikro- und Nanotechnik sowie Automation. Der VDE hat in den vergangenen Jahren in enger Kooperation mit Industrie, Wissenschaft und Medizin sowie dem Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) zahlreiche Projekte zum Innovationsmanagement in der Medizintechnologie initiiert und umgesetzt. So stellt die VDE Initiative MikroMedizin (IMM) eine Plattform für Hersteller, Anwender und Ärzte auf dem Gebiet der Miniaturisierung und Computerisierung medizintechnischer Anwendungen. Mit dem BMBF-Projekt Präventive Mikromedizin (PMM) unterstützt der VDE beispielsweise telemedizinische Anwendungen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mit dem Projekt "Ambient Assisted Living" (AAL) die Anwendung intelligenter Assistenzsysteme im häuslichen Bereich.

Melanie Mora | idw
Weitere Informationen:
http://www.vde.com
http://www.wc2009.org

Weitere Berichte zu: Bioengineering Biomedical Biomedizin Medizinphysik Medizintechnik Mikro VDE VDE|DGBMT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie