Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rapid-News für Intelligente Produkte und Kleinserienprozesse

04.08.2008
Wettbewerbsvorteile durch intelligente Produktinnovationen sowie zeit- und kostensparende Fertigungstechnologien sichern, das ist das zentrale Thema der 9. Internationalen Anwenderkonferenz Euro-uRapid2008 am 23. und 24. September 2008 in Berlin.

Im Fokus stehen Nutzerfortschritte des Rapid Prototyping, Tooling und Manufacturing. Neben Rapid-News für den Automobilbau, die Luft- und Raumfahrt sowie Medizintechnik werden neue Lösungen für die Verpackungsbranche, den Robotereinsatz sowie Vorrichtungsbau und die Montagetechnik präsentiert.

Weitere High-lights sind Personal Fabrication und ihre Chancen für die häusliche Ersatzteilherstellung sowie Rapid-Prozesse für Kunststoffe, Keramiken und Metalle. Rapid-Dienstleister in der Medizintechnik erhalten wichtige Empfehlungen zur Minimierung existenzgefährdender Haftungsrisiken.

apid-Prozesse können industriellen Anwendern branchenübergreifend wettbewerbsentscheidende Zeit- und Kostenvorteile bieten. Für viele Unternehmen ist es bereits Standard, mit Rapid-Technologien die Produktentwicklungsprozesse sowie die Herstellung von Werkzeugen und Bauteilen zu effektivieren. Internationale Bestrebungen gehen noch einen Schritt weiter und zielen auf die verstärkte Ausprägung und industrielle Nutzbarmachung von Rapid-Alleinstellungspotenzialen. Diese aktuellen Entwicklungen, neuen Lösungsansätze und -bedarfe sowie Trends sind Gegenstand der Euro-uRapid2008 in Berlin. Sie ist Europas traditionsreicher internationaler Anwenderevent für fortgeschrittene Rapid-Applikationen.

Einen wesentlichen Schwerpunkt auf der Euro-uRapid2008 bilden neue Lösungsansätze und Anwenderempfehlungen für die Gestaltung und industrielle Herstellung innovativer, individueller Produkte mit multifunktionellen Eigenschaften. Beiträge, z.B. aus den USA, Deutschland und Rumänien zeigen auf, wie durch zielgerichtete Kombination verschiedener alternativer High-Tech-Verfahren mit Rapid-Technologien hochwertige innovative Produkte mit nutzerangepaßten Eigenschaftsprofilen entstehen können.

Die Nutzbarmachung bionischer Funktionsprinzipien im Produkt-Design, die Funktionalisierung und Integration von sensorischen Fähigkeiten zur Erfassung und Überwachung von Produkt- und Prozeßzuständen präsentieren ebenso wie mögliche Nano-Eigenschaftsmanipulationen auf der Euro-uRapid2008 die internationalen Rapid-Fortschritte. Verschiedene Beiträge verdeutlichen Verfahrens- und Prozeßverbesserungen, die vor allem traditionellen Rapid-Anwenderbranchen, wie dem Automobilbau und dem Motorsport, zugute kommen. Dazu zählen stufenarme Fertigungsprozesse für Hochleistungsgußteile ebenso wie ressourcenschonende Leichtbauteile. Neue Rapid-Lösungsangebote werden für die Verpackungsbranche sowie flexible Montageprozesse unterbreitet.

Verschiedene Anwenderberichte belegen, dass die Medizintechnik und Medizin relevante Rapid-Anwendungsfelder mit hohen Zukunftspotenzialen darstellen. Mit Empfehlungen zum Qualitätsmanagement sollen vor allem in medizinischen und -technischen Bereichen tätige Rapid-Dienstleister auf europäische Richtlinien, Gefahrensitituationen und Möglichkeiten der Vermeidung geschäftsgefährdender Risiken hingewiesen werden.

Anna-Kristina Wassilew | idw
Weitere Informationen:
http://www.iff.fraunhofer.de
http://www.uRapid.com

Weitere Berichte zu: Medizintechnik Rapid-Technologie Verpackungsbranche

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle
28.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE