Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Verbundwerkstoffe: Moderne Werkstoffe denken mit

31.07.2008
Der Arbeitskreis "Sensorierung von Verbundwerkstoffen" startet am 10. September 2008 in Bremen. Eine Anmeldung ist ab sofort bei Fiber International Bremen möglich

Moderne Verbundwerkstoffe bieten mehr als nur Leichtbaupotenzial oder optimiertes Konstruktionsdesign. Mit höheren Marktanforderungen an Funktionalität, Technologieintegration und Systemminimierung steigt vielmehr auch die Anforderung an moderne Verbundbauteile, sich selbst zu überwachen oder aktiv auf Änderungen reagieren zu können.

Dieses "Mitdenken" erfordert Detektoren, die ihr Umfeld präzise, reproduzierbar und auf Dauer zuverlässig wahrnehmen können. In modernen Produktionsverfahren zeigt sich hier eine Lücke zwischen moderner Sensortechnologie und einer kostengünstigen, massentauglichen Bauteilproduktion. Genau hier setzt der Arbeitskreis "AK Sensorierung von Verbundwerkstoffen" des Vereins Fiber International Bremen (FIB) e.V. an, der neben Unternehmen von der Universität und Forschungseinrichtungen in Bremen getragen wird.

Die Kick-off-Veranstaltung des "AK Sensorierung von Verbundwerkstoffen" findet am 10. September 2008 im Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen statt. Neben Impuls- und Bedarfsvorträgen sollen dabei auch zukünftige Arbeitsschwerpunkte identifiziert werden. Die Teilnahme am Kick-off ist kostenlos und steht insbesondere engagierten Wissenschaftlern, Integrationsexperten, Anwendern und "Querschnittsdenkern" offen.

... mehr zu:
»FIB »Verbundwerkstoff

Aus dem interdisziplinären Arbeitskreis heraus sollen innovative Lösungsansätze erarbeitet und neue Verfahren entwickelt werden, um die Integrationslücke zwischen Sensortechnik und Verbundwerkstoffen markttauglich zu schließen. Interessant sind dabei sowohl alle möglichen technologischen Ansatzpunkte, wie zum Beispiel sensoraktive Oberflächenschichten, Fasersensoren im Bauteilvolumen oder sogar die Nutzung von sensorischen Eigenschaften der verwendeten Matrix als auch die Anwendung vielfältigster Sensorarten. Damit bietet der FIB e.V., als technologie- und branchenübergreifende Integrationsplattform rund ums Thema Faserinnovation, Interessenten eine gemeinsame Kommunikationsplattform für einen interdisziplinären Technologietransfer.

Die Teilnehmerzahl der Veranstaltung ist begrenzt. Eine formlose Anmeldung kann ab sofort über E-Mail teusler@uni-bremen.de erfolgen. Anmeldeschluss ist der 1. September 2008. Nach der Anmeldung werden weitere Detailinformationen zugeschickt.

Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Nadine Teusler
Fiber International Bremen (FIB) e.V.
c/o Faserinstitut Bremen e.V.
Tel.: 0551 49 601 25
E-Mail: teusler@fib-bremen.de

Eberhard Scholz | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bremen.de
http://www.fib-bremen.de

Weitere Berichte zu: FIB Verbundwerkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie