Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Geld verdienen im Social Web ist möglich

29.07.2008
5. IIR Web 2.0-Kongress, 13. bis 14. Oktober 2008, InterContinental, Hamburg
Die kritischen Stimmen zum Web 2.0 mehren sich: Zwar verzeichnen soziale Netzwerke nach wie vor hohe Nutzerzahlen, doch liegen sowohl bei großen Playern wie MySpace als auch bei Gründungsunternehmen die Einnahmen unter den Erwartungen.

„Vom Kehraus im Social Web kann trotzdem keine Rede sein“, sagte Prof. Dr. Marc Drüner, Professor für Internetmarketing an der Berliner Steinbeis-Hochschule, gegenüber dem Kongressveranstalter IIR. „Das Web 2.0 ist die logische Fortführung des wirklichen Lebens im Internet. Das Web wird persönlicher und relevanter für den Konsumenten, und damit rücken auch Kommerzialisierungsmöglichkeiten immer näher. Geld verdienen im Social Web ist möglich.“

Wie Unternehmen soziale Netzwerke für ihre Werbung nutzen können, zeigen Experten auf dem Web 2.0-Kongress, den IIR Deutschland am 13. und 14. Oktober 2008 in Hamburg veranstaltet. Hier berichten unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Marc Drüner zum Beispiel Vertreter von Xing, studiVZ, MySpace, StayFriends und Moli in einer Podiumsdiskussion von ihren Erfahrungen und den Marketingmöglichkeiten ihrer Communities. Der Kongress findet zum fünften Mal statt und richtet sich an Internetverantwortliche, Marketing- und Kommunikationsspezialisten, IT-Leiter und Unternehmensentwickler.

Das Programm ist abrufbar unter: www.web2.0-kongress.de/?inno08

Nur lesen, was von Freunden kommt – neues Bewusstsein für Werbung

„Konsumenten nehmen werbliche Botschaften heute ganz anders wahr“, so Martin Hubert von Interone Worldwide gegenüber IIR. Das Verhalten der Konsumenten sei bislang davon geprägt gewesen, Ordnung ins Chaos zu bringen, Unerwünschtes aktiv auszublenden und auf die Blacklist zu setzen. „Heute geht der Trend in Richtung Social Whitelisting. Es wird nur gelesen, was von Freunden kommt.“ Was diese Entwicklung für Werbetreibende bedeutet und wie diese ihre Zielgruppe im Web 2.0 erreichen, erläutert Hubert auf dem Web 2.0-Kongress.

Die Internetnutzer vor den eigenen Karren spannen: Crowdsourcing
„Immer mehr Organisationen suchen außerhalb ihrer vier Wände nach der nächsten großen Idee und klopfen dafür Gemeinschaften im Internet ab“, so Dwayne Spradlin gegenüber IIR. Der Chef des US-Unternehmens InnoCentive zeigt Firmen wie BASF, Henkel und Procter & Gamble, wie sie Unternehmensaufgaben auf Internetnutzer auslagern können – und erkennt darin einen Trend: „Nur diejenigen Unternehmen werden das 21. Jahrhundert beherrschen, die sich als Innovationsfabriken sehen, das im Netz vorhandene Humankapital vor ihren Karren spannen und das Prinzip der offenen Innovation annehmen.“ Auf dem Web 2.0-Kongress wird Spradlin Beispiele dieses Konzepts vorstellen.

Weitere internationale Beiträge kommen von Antonio Vince Stabyl (itsmy.com), Yoav Lorch, Gründer und CEO des israelischen Handy-Anbieters Zlango, Ross Mayfield, Gründer des US-Softwareanbieters Socialtext, und Euan Semple, der beim britischen Medienhaus BBC das Social Web eingeführt hat.

Erfahrungen im Social Web

„’Mag ich’ ist die beste Empfehlung“, ist Uwe Frers von TripsByTips, einem Portal für Reiseempfehlungen, überzeugt. Zusammen mit Dr. Axel Jockwer von HolidayCheck beschreibt er die Chancen und Herausforderungen durch Meinungsäußerungen im Netz. Wie bei einem Stadtportal Social Software eingesetzt wird, zeigt ein Beitrag von hamburg.de und Coremedia. Der Einsatz von Social Media bei einem internationalen Telekommunikationsanbieter ist Thema eines Vortrags der Deutschen Telekom.

Weitere Praxisbeiträge über den Umgang mit Web 2.0-Technologien im Unternehmen liefern Vertreter von unter anderem E-Plus, Otto, Bayer Business Services, Deutsche Post, Sevenload und Dresdner Bank.

Kontakt:
Romy König
Senior-Pressereferentin
IIR Deutschland GmbH – ein Unternehmen der Informa Group
Westhafenplatz 1, 60327 Frankfurt am Main
Tel.:++49 (0)69 / 244 327 - 3391, Fax: ++ 49 (0)69 / 244 327 - 4391
E-Mail: romy.koenig@informa.com

Romy König | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de
http://www.web2.0-kongress.de/?inno08

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen
23.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

nachricht 14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik
22.05.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

WHZ erhält hochmodernen Prüfkomplex für Schraubenverbindungen

23.05.2017 | Maschinenbau

«Schwangere» Stubenfliegenmännchen zeigen Evolution der Geschlechtsbestimmung

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Tumult im trägen Elektronen-Dasein

23.05.2017 | Physik Astronomie