Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Optimierte Fahrzeuggeräusche nicht immer leiser

25.07.2008
CTI-Konferenz „Fahrzeug-Akustik“
am 22. und 23. September 2008 im Renaissance Karlsruhe Hotel

Die Anforderungen an die Akustik von Kraftfahrzeugen wachsen: Ingenieure müssen einerseits schärfere Vorgaben berücksichtigen, um die Lärmbelastung für die Umwelt zu verringern. Andererseits wirkt das Sound Design als Image- und Qualitätsfaktor, und die Fahrzeuggeräusche beeinflussen auch den Innenraumkomfort.

„Eine Minderung des Geräuschpegels ist nicht zwangsläufig mit einer Verbesserung der Geräuschqualität gleichzusetzen“, so Dr. Reinhard Weber von der Universität Oldenburg. Der Fachmann für Physik und Psychoakustik leitet die CTI-Konferenz „Fahrzeug-Akustik“, die am 22. und 23. September in Karlsruhe stattfindet.

Automobilhersteller und -zulieferer stellen innovative Messverfahren vor und zeigen Möglichkeiten, um Geräuschentwicklungen in allen Fahrzeugbereichen – von Antrieb über Fahrwerk und Abgas bis zum Innenraum – zu optimieren. Das Veranstaltungsprogramm ist im Internet abrufbar unter: http://www.car-training-institute.com/akustik/?presse-inno. Beispiele für das Sound Design am Antriebsstrang liefern FEV Motorentechnik und Mahle Filtersysteme. Bosch geht auf die Geräuschentwicklung bei Abgasnachbehandlungssystemen ein. Wie eine Leichtkarosserie die Innengeräusche verbessern kann, präsentiert Magna Steyr Fahrzeugtechnik. Weitere Vorträge kommen unter anderem von Head Acoustics, TRW Automotive und Faurecia Innenraumsysteme.

... mehr zu:
»Design »Geräuschentwicklung

Zum Hintergrund:

Fahrzeuggeräusche setzen sich aus drei Hauptkomponenten zusammen: Das Antriebsgeräusch ist bei hohen Motordrehzahlen und geringen Geschwindigkeiten vorherrschend. Das Geräusch der Fahrzeug-Luftumströmung dominiert ab einer Geschwindigkeit von etwa 130 Stundenkilometern. Das Reifen-Fahrbahn-Geräusch ist bei konstanter Fahrt am lautesten, wird jedoch auch in allen anderen Betriebsbereichen des Autos wahrgenommen.

Diese drei Geräuschkomponenten unterliegen teilweise gesetzlichen Grenzwerten und müssen gezielt beeinflusst werden. Zu unterscheiden ist zwischen der Optimierung von Motor-, Auspuff und Türgeräuschen, um diese an bestimmte Kundenerwartungen anzupassen, und der Vermeidung von Noise Vibration Harshness (NVH). NVH bezeichnet unangenehme Fahrzeuggeräusche wie quietschende Bremsen, ratternde Scheibenwischer, Getriebeheulen oder Rupfen der Kupplung. (wikipedia.de) Nach Angaben des Forschungsinstituts FVV Automotive wurden in den vergangenen Jahrzehnten in der Fahrzeugakustik bereits große Fortschritte erzielt, so dass die weitere Geräuschreduzierung nach neuen, Platz sparenden und effizienten akustischen Bauteilen und Integrationsverfahren verlangt. (verkehr.fraunhofer.de)

Kontakt:
Carsten M. Stammen
Pressereferent
IIR Deutschland GmbH
Ein Unternehmen der Informa Group
Westhafenplatz 1, D-60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 / 244 327-3390
E-Mail: carsten.stammen@informa.com

Carsten M. Stammen | INFORMA Group
Weitere Informationen:
http://www.uni-oldenburg.de

Weitere Berichte zu: Design Geräuschentwicklung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie