Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Medizintechnik vertraut auf den Werkstoff Kunststoff

21.07.2008
IIR-Seminar „Biokompatible Kunststoffe für medizintechnische Anwendungen“ (22./23. September 2008, Kronberg im Taunus und 5./6. November 2008, Köln)
Mit einem Anteil von knapp 50 Prozent dominiert der Werkstoff Kunststoff immer stärker die Medizintechnik. Nicht nur Einwegartikel wie Hygiene-Zubehör oder Spritzen und Katheter werden zunehmend aus polymeren und biopolymeren Stoffen hergestellt, sondern auch Röntgen-Ausstattungen, Diagnosesysteme und chirurgische Instrumente.

Das IIR-Seminar „Biokompatible Kunststoffe für medizintechnische Anwendungen“ (22. und 23. September 2008, Kronberg im Taunus und 5. und 6. November 2008, Köln) greift die gesetzlichen und spezifischen Anforderungen an medizinisch einsetzbare Kunststoffe auf und führt in die unterschiedlichen Verarbeitungsmöglichkeiten ein. Die Auswirkungen des im Juni 2007 geänderten Medizinproduktegesetzes auf die Zulassung neuer Materialen sowie die behördlichen Vorgaben für die Vermarktung medizintechnischer Produkte im Ausland werden ebenso vorgestellt wie Risikobewertungen und Biokompatibilitätsprüfungen gemäß ISO 10993.

Unter der Leitung des Medical-Engineering-Experten Prof. Dr.-Ing. Johannes Ebberink (Fachhochschule Furtwangen) werden die chemischen Grundvoraussetzungen für eine medizinische Eignung ebenso erläutert wie zu berücksichtigende Eigenschaften und die Wirtschaftlichkeit. Die Belastungen, denen medizintechnische Materialien während ihrer Lebensdauer ausgesetzt sind, zeigt schon die Tatsache, dass Blut so korrosiv wie Meerwasser ist. Wie in der Praxis mit den Belastungen der Werkstoffe umgegangen werden kann, beschreibt das Seminar ebenso wie die Nutzung hochleistungsfähiger Kunststoffe, die Produktoptimierung durch Oberflächenmodifikation und Beschichtung sowie Anforderungen an Kunststoffe durch Reinigung- Desinfektions- und Sterilisationsprozesse.

Das vollständige Programm im Internet:
www.konferenz.de/pr-kunststoffe08

IIR Deutschland GmbH
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon: +49 (0) 211 9686 3387
Telefax: +49 (0) 211 9686 4387
Mailto: nadja.thomas@informa.com

Dr. phil. Nadja Thomas | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

Weitere Berichte zu: Medizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise