Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Innovationsforum Medizintechnik in Tuttlingen

27.06.2008
Unternehmer auf der Suche nach neuen Produkten treffen
internationale Wissenschaftler mit brandneuen Ideen /
Netzwerk MicroMountains will Innovationsschub zünden

Ein neues Innovationsforum richtet sich an mittelständische Unternehmen der europäischen Medizintechnikbranche. Es findet erstmals am 24. und 25. Juli 2008 in Tuttlingen statt. Dreißig führende Wissenschaftler aus Deutschland, Großbritannien, Israel, den Niederlanden und den USA präsentieren auf dem Forum ihre Forschungsergebnisse und Produktideen - darunter intelligente Implantate und regenerative Biomaterialien, Lösungen für minimal invasive Operationstechniken, Endoskopie, Diagnostik und Dialyse.

Ein Innovationscoach moderiert auf dem Forum zwischen den Anbietern der Ideen und den Interessenten aus der Industrie. Die teilnehmenden Firmen können mit den Forschern unmittelbar in Gespräche eintreten und erste Schritte zur Anwendungsentwicklung und industriellen Umsetzung der Produktvorschläge vereinbaren. Über die Medizintechnikbranche hinaus bietet das Forum auch Chancen für Unternehmen aus den Sparten Elektronik, Informations-, Kunststoff- und Mikrosystemtechnik.

Ziel der zweitägigen Veranstaltung ist es, durch den moderierten Austausch zwischen Forschern und Unternehmern einen Innovationsschub für die Medizintechnik zu zünden. Zur Eröffnung in der Stadthalle Tuttlingen spricht Baden-Württembergs Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg. Initiator und Veranstalter ist das Netzwerk MicroMountains, eine Wirtschafts- und Technologie-Initiative der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Der Standort Tuttlingen gehört zu dieser Region und ist mit 600 Unternehmen der medizintechnischen Industrie das Weltzentrum dieser Branche. Stadt und Landkreis Tuttlingen zählen daher ebenso zu den Veranstaltungspartnern wie die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, das Fachgebiet Medizintechnik im VDI, die Deutsche Gesellschaft für Biomedizinische Technik im VDE (DGBMT), das Steinbeis Europa-Zentrum, die Hochschule Furtwangen und das Kompetenzzentrum Minimal Invasive Medizin-Technik Tübingen - Tuttlingen.

Die EU fördert das Forum über den EEN.

Unternehmer und Interessenten aus Entwicklungsabteilungen der Industrie können sich über die Internetadresse www.innovation-forum.eu anmelden. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme kostet 270,- Euro. Konferenzsprache ist Englisch. Ansprechpartnerin für Rückfragen ist Dipl.-Wirtschaftsing. Sandy Jeschke, Projektleiterin bei der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, Romäusring 4, 78050 Villingen-Schwenningen, Telefon +49 7721 922-149, Fax +49 7721 922-182, E-Mail jeschke@villingen-schwenningen.ihk.de.

Petra Pojer | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation-forum.eu

Weitere Berichte zu: IHK Innovationsforum Innovationsschub Medizintechnik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017
28.04.2017 | Deutsche Gesellschaft für Immunologie

nachricht Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru
28.04.2017 | InfectoGnostics - Forschungscampus Jena e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie