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Depression erkennen und behandeln

24.06.2008
Die Depression gilt als die häufigste psychische Störung: An ihr erkranken 18 Prozent aller Deutschen mindestens einmal im Laufe ihres Lebens. Lebensqualität und Alltag der Betroffenen werden durch das Leiden stark beeinträchtigt.

Der aktuelle Wissensstand über Erscheinungsformen, Ursachen und Therapie der Depression steht im Mittelpunkt einer Tagung, die am 11. und 12. Juli an der Universität Würzburg stattfindet.

Das Wissen über die Ursachen und die Risikofaktoren für eine Depression hat durch intensive Forschungen stark zugenommen. Doch trotz aller Anstrengungen, das Bewusstsein für diese Krankheit und ihre Behandlung sowohl in der Bevölkerung als auch im Gesundheitssystem zu stärken, werde eine Depression noch immer viel zu selten erkannt und richtig behandelt, sagt Professor Hermann Faller vom Institut für Psychotherapie und Medizinische Psychologie der Universität. Dabei gebe es wirksame Therapieverfahren.

Das Institut führt die Tagung gemeinsam mit der Fränkischen Weiterbildungsgemeinschaft für Psychotherapeutische Medizin und Psychotherapie, der Deutschen Gesellschaft für anthropologische und daseinsanalytische Medizin, Psychologie und Psychotherapie sowie dem Würzburger Institut für Psychoanalyse und analytische Psychotherapie durch. Die Referenten sprechen über biologische, psychologische, klinisch-therapeutische und philosophische Aspekte - "denn nur eine derart umfassende Analyse wird der Komplexität des Phänomens Depression gerecht", wie Faller sagt.

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Die Tagung findet im Toscanasaal der Residenz statt. Sie ist nicht nur als wissenschaftliche Zusammenkunft gedacht, sondern zugleich als doppelte Geburtstagsfeier: Zum Einen soll sie Professor Dr. Dr. Hermann Lang zu seinem 70. Geburtstag ehren. Lang war von 1990 bis 2003 Lehrstuhlinhaber und Vorstand des Instituts für Psychotherapie und Medizinische Psychologie. Zum Anderen feiert eben dieses Institut sein 50-jähriges Bestehen.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Tagung: T (0931) 31-2713, psychotherapie@uni-wuerzburg.de Das Tagungsprogramm gibt es auf der Homepage des Institut, http://www.psychotherapie.uni-wuerzburg.de.

Robert Emmerich | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-wuerzburg.de
http://www.psychotherapie.uni-wuerzburg.de/

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