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Von Europa lernen / Regionale Entwicklung und Zukunftssicherung

23.06.2008
Ab morgen steht in Straßburg die nachhaltige Entwicklungen von Regionen im Mittelpunkt: Bei einer internationalen Fachtagung diskutieren mehr als 100 Experten aus Politik und Wissenschaft sowie Vertreter internationaler Organisationen und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH, wie die "Region" als Ebene zwischen nationaler Regierung und den einzelnen Kommunen gestärkt und die Standortattraktivität erhöht werden kann.

Was können die Beteiligten beitragen zur nachhaltigen sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung? Wie vernetzen sich die verschiedenen Beteiligten auf der regionalen Ebene? Wie lassen sich Unterschiede zwischen Boomregionen und "abgehängten" Regionen ausgleichen?

Dies diskutieren unter anderem Ulrich Bohner vom Kongress der Gemeinden und Regionen Europas beim Europarat, Reinhold Gnan vom Ausschuss der Regionen (Brüssel) und Hans Peter Schön vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (Bonn).

Auf der Tagung präsentieren Experten Beispiele für Kooperationen aus 34 Ländern in Afrika, Asien, Osteuropa, dem Nahen Osten und Lateinamerika, in denen die GTZ Regierungen und Gebietskörperschaften bei Reformen und Dezentralisierung berät. Daneben stehen unter anderem Beispiele aus dem Elsass, der Region Hannover, der Oberrhein Region, Metropolregion Rhein-Neckar und Region Oderland-Spree.

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Straßburg ist ein Zentrum europäischer Politik und gleichzeitig Teil der grenzüberschreitenden erfolgreichen Zusammenarbeit der Oberrhein Region. Es symbolisiert als Tagungsort die Komplexität des Themas: Europa kann auf jahrzehntelange, vielfältige Erfahrungen mit regionalen Entwicklungen zurück blicken.

Die Tagung wird in enger Zusammenarbeit mit dem deutsch-französischen Euro-Institut veranstaltet. Die zweitägige Tagung wird am 24. Juni um 9 Uhr im elsässischen Regionalrat in Straßburg, 1 Place du Wacken, eröffnet von Bernd Hoffmann, Leiter Planung und Entwicklung der GTZ, und Adrien Zeller, Präsident des elsässischen Regionalrats. Für Presse ist der Eintritt frei.

Als weltweit tätiges Bundesunternehmen der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung unterstützt die GTZ GmbH die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwickungspolitischen Ziele. Sie bietet zukunftsfähige Lösungen für politische, wirtschaftliche, ökologische und soziale Entwicklungen in einer globalisierten Welt und fördert komplexe Reformen und Veränderungsprozesse auch unter schwierigen Bedingungen. Ihr Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Menschen nachhaltig zu verbessern.

Hans Stehling | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.gtz.de

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