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Containerverkehr und Terrorismus - Sicherheit in der internationalen Lieferkette

18.06.2008
Der mögliche Missbrauch von Containern für den Schmuggel von illegalen Waffen, Drogen, Sprengstoffen oder atomare und chemische Waffen ist weltweit Anlass für verschärfte Sicherheitsvorkehrungen in der Logistik. Ein Anschlag in der internationalen Lieferkette könnte den grenzüberschreitenden Conatinerverkehr möglicherweise zum Erliegen bringen. Die Schließung von Häfen und Flughäfen wäre die Folge und hätte erhebliche Konsequenzen für die Weltwirtschaft.

Vor diesem Hintergrund hat die Kühne School of Logistics and Management an der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) auf Initiative von Professor Dr. Blecker Experten aus Deutschland und den USA zum Gedankenaustausch am 27. Juni eingeladen.

Die Veranstaltung ist eines der ersten Foren zum Thema Supply Chain Security in Deutschland mit national und international anerkannten Experten. "Wir werden über die sicherheitspolitischen Risiken, deren Auswirkungen und über mögliche Lösungen in der Logistik informieren und diskutieren", sagt Blecker.

In sieben Vorträgen beleuchten renommierte Referenten die Sicherheit in der internationalen Lieferkette ("Supply Chain Security") aus Sicht von Militär und Unternehmen. Spätestens seit die amerikanische Regierung - in Folge der Terroranschläge des 11. September - verschärfte Sicherheitsvorschriften erlassen hat, und auch in Europa straffere Gesetzesvorschriften gelten, stehen die Unternehmen der Logistikbranche vor neuen Herausforderungen. So müssen zum Beispiel alle Container mit dem Bestimmungsort USA 24 Stunden vor ihrem Umschlag auf ein Containerschiff in einer dafür eingerichteten US-Behörde angemeldet werden.

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Zum Auftakt des Forums um 9.30 Uhr referiert Heinz-Dieter Jopp von der Führungsakademie der Bundeswehr über "Sicherheitspolitische Risiken und Herausforderungen zu Beginn des 21. Jahrhunderts."

Direkt anschließend wird Brian McCormick vom United States Department of Homeland Security die Details des 2007 vom amerikanischen Kongress verabschiedeten Gesetzes erläutern, wonach ab Oktober 2012 alle Container, die für die USA bestimmt sind, in den Verschiffungshäfen durchleuchtet werden müssen. Das umstrittene Gesetz wird international intensiv diskutiert.

Über den "Aktuellen Stand der Sicherheitsgesetzgebung in EU und UN" berichtet die Referatsleiterin für Geheim- und Sabotageschutz im Landesamt für Verfassungsschutz Hamburg, Dr. Andrea Berner.

"Nationale Strategien für europäische Demonstrationsprojekte - Sicherheit in der Lieferkette" ist das Thema von Christoph Stroschein. Er ist Geschäftsführer der German European Security Association e.V.

Udo Eschenbach, Ansprechpartner der Deutschen Bundeswehr und NATO bei der Deutschen Post World Net, spricht über "Globale Lieferketten, globale Bedrohung: Logistik und Terrorismus."
Die "Supply Chain Security" im weltweiten Unternehmen Kühne + Nagel stellt Lorenz Sönnichsen, Prokurist bei der Kühne + Nagel AG & Co KG, vor.
"Die Sicherstellung der Verkehrsleistung im Fall einer Krise" ist Gegenstand des Vortrags von Heike Höttler, Regierungsdirektorin im Referat Notfallvorsorge im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Um 16 Uhr beginnt eine Podiumsdiskussion, an der außer den Referenten auch der Sicherheitsexperte Professor Blecker teilnehmen werden. Die Moderation übernimmt Guido Schwartze von der Unternehmensberatung HLI - Hamburger Logistik-Institut GmbH.
Veranstaltungsort: Konferenzraum 2022 im Gebäude D, Schwarzenbergstraße 95.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Prof. Dr. rer. oec. Thorsten Blecker
040/ 42878- 3524
E-Mail: blecker@ieee.org
Kühne School of Logistics and Management
an der Technischen Universität Hamburg-Harburg

Jutta Katharina Werner | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-harburg.de
http://www.kuehneschool.de/downloads/pp/Flyer_TF_SCS.pdf

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