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Von Hybridmaterialien bis Nanotechnologie: Materialforschungstag Mittelhessen

17.06.2008
Die mittelhessischen Materialforscher treffen sich in Marburg: Die Aula der Alten Universität beherbergt am kommenden Freitag, den 20. Juni 2008 den Materialforschungstag Mittelhessen.

Fachwissenschaftler der Universitäten Marburg und Gießen sowie der Fachhochschule Gießen-Friedberg informieren mit Kurzvorträgen und Posterpräsentationen über aktuelle Aktivitäten auf dem Gebiet neuer Materialien. Für die zwei Hauptvorträge konnten Professor Dr. Christof Wöll aus Bochum sowie Professor Dr. Michael Fröba aus Hamburg gewonnen werden, die über die Einbeziehung organischer Substanzen in technische Materialien referieren. Weitere Themen reichen von Biokatalytischen Oberflächen bis zum Nanomagnetismus.

Die Materialforschung ist einer der wissenschaftlichen Schwerpunkte der Philipps-Universität. Die bestehenden Kompetenzen aus Physik und Chemie werden im Wissenschaftlichen Zentrum für Materialwissenschaften (WZMW) gebündelt. Der Materialforschungstag als gemeinsame Veranstaltung der mittelhessischen Hochschulen stärkt deren fachbezogene, interregionale Zusammenarbeit. "Die Veranstaltung dient als Forum, um bestehende Forschungskooperationen zu intensivieren sowie neue interdisziplinäre und interregionale Partnerschaften zu initiieren", erläutert Professor Dr. Bernd Harbrecht, der Geschäftsführende Direktor des WZMW, der die Tagung zusammen mit seinen Kollegen aus Gießen und Friedberg organisiert hat. Beginn der Konferenz ist um 9:00 Uhr, das Ende ist auf 17:00 Uhr angesetzt.

Weitere Informationen:

Ansprechpartner: Professor Dr. Bernd Harbrecht,
Wissenschaftliches Zentrum für Materialwissenschaften
Tel.: 06421 28- 25668
Internet: http://www.uni-marburg.de/wzmw
Programm:
9.00 h
Eröffnung und Begrüßung (Prof. Dr. Bernd Harbrecht,Geschäftsführender Direktor des Wissenschaftlichen Zentrums für Materialwissenschaften der Philipps-Universität Marburg)

Grußwort im Namen des Präsidenten der Universität JLU Gießen (Prof. Dr. Bruno Meyer)

9. 15 h
Weiche Materialien auf harten Substraten: Von molekularen Adschichten zu einer Organischen Elektronik(Prof. Dr. Christof Wöll, Ruhr-Universität Bochum)
10. 00 h
Biokatalytische Oberflächen (Prof. Dr. Martin Eickhoff, I. Physikalisches Institut, JLU Gießen)
10.20 h
Elektronendyamik an der Grenzfläche zwischen einem organischen Halbleiter und einem Metall -PTCDA/Ag(111)(Prof. Dr. Ulrich Höfer, FB Physik, Universität Marburg)

10.40 h Kaffee

11.00 h
Hochauflösende Stofftrennungen auf Mikrochips (Prof. Dr. Ulrich Tallarek, FB Chemie, Universität Marburg)
11.20 h
Nanomagnetismus von Nickeloxid (Dipl. Ing. Marek Petrik, FB Chemie, Universität Marburg)
11.40 h
Morphological study by TEM on three kinds of two-dimensional spherulites of poly(butylene terephthalate)(Dr. Tayo Yoshioka, WZMW, Marburg)
12.00 h
Kompakt-Modellierung des Elektrostatischen Potentials in Double Gate FETs (Dipl. Ing. Michaela Weidemann, Fachhochschule Gießen-Friedberg)

12.20 h Mittagessen

13.15 h
Postersession, Kaffee und Kuchen
14.45 h
Nanoporöse organisch-anorganische Hybridmaterialien(Prof. Dr. Michael Fröba, Universität Hamburg)
15.30 h
Optische Nichtlinearitäten in Quantenfilmen mit indirekter Bandlücke (Dipl. Phys. Martin Schäfer, FB Physik, Universität Marburg)
15.50 h
Transient Gain Spectroscopy on Ge/SiGe/Si (Dr. Sangam Chatterjee, FB Physik, Universität Marburg)
16.10 h
Resonant tunneling as a dominant transport mechanism in n-GaAs/pGaAs tunnel diodes (Dr. Kakhaber Jandieri, FB Physik, Universität Marburg)
16.30 h
Elektrochemie des Stickstoffs in festkörper-elektro-chemischen Zellen (Dr. Ilia Valov, Physikalisch-chemisches Institut, JLU Gießen)
16.50 h
Schlusswort

Johannes Scholten | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-marburg.de

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