Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rheuma auf Probe

10.06.2008
Kompetenznetz Rheuma zeigt Rheumahandschuh zur Langen Nacht der Wissenschaften

Einmal ausprobieren, wie sich Rheuma anfühlt - das können die Besucher der Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008 am Stand des Kompetenznetzes Rheuma.

Dabei schlüpfen sie in den Rheumahandschuh und erspüren am eigenen Körper, wie die für rheumatoide Arthritis typisch steifen und geschwollenen Finger einfachste alltägliche Tätigkeiten einschränken. Anlaufstelle ist das Deutsche Rheuma-Forschungszentrum auf dem Campus der Charité in Berlin-Mitte.

Etwas eng, aber elastisch fühlt es sich an, wenn man in den Rheumahandschuh fährt. Nur der folgende Reflex, die Hand zur Faust zu ballen, scheitert. Grund sind die versteiften Plastikstreben, die wie ein Skelett auf der Oberseite des Handschuhs eingearbeitet sind. Damit wird der Versuch, einen Stift in die Hand nehmen und eine Notiz zu schreiben, zur echten Herausforderung. Diesen und anderen, sonst alltäglich erscheinenden Aufgaben können sich Neugierige in der Zeit von 17 bis 01 Uhr stellen. Die Mitarbeiter am Stand helfen beim Anziehen des Handschuhs, der eng wie eine zweite Haut anliegen muss.

"Wir möchten damit zeigen, welche Hürden Menschen mit entzündlichem Rheuma jeden Tag bewältigen müssen", sagt Dr. Cornelia Rufenach, Geschäftsführerin des Kompetenznetz Rheuma. Tatsächlich wird das 'bisschen Rheuma' oft verkannt: 1,5 Millionen Menschen in Deutschland sind betroffen. Zu den Folgen zählen Bewegungseinschränkungen, Schmerzen und Ängste, den Herausforderungen des Lebens nicht mehr gewachsen zu sein. "Verblüfft sind die Besucher bestimmt. Und vielleicht eröffnet es ihnen etwas Verständnis für die tatsächlich Betroffenen."

Gemeinsam mit 11 weiteren Kompetenznetzen in der Medizin präsentiert sich das Kompetenznetzes Rheuma im Foyer des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) auf dem Campus der Charité in Mitte, Virchowweg 12. Zur klügsten Nacht des Jahres ist das Herz Berlins wieder Anlaufpunkt für alle gesundheits- und forschungsbegeisterten Besucher - sie folgen der Route 3 Mitte/Wedding.

Pressekontakt
Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V.
Sandra Wittig
Luisenstraße 41
10117 Berlin
Tel: 030/240484-80 (Zentrale: - 70)
Fax: 030/240484-79
E-Mail: sandra.wittig@dgrh.de

Dr. Cornelia Rufenach | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgrh.de

Weitere Berichte zu: Rheuma-Forschungszentrum

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise