Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

INPAFAMDB - umfassender Überblick zum Stand der Technik aus Patentfamilien

05.06.2008
Neue Patentfamiliendatenbank auf STN International / 36 Millionen Patentfamilien mit 65 Millionen Publikationen / FIZ Karlsruhe stellt INPAFAMDB am 12. und 13. Juni 2008 auf der PATINFO 2008 vor

Zur PATINFO 2008, dem 30. Kolloquium über Patentinformation und gewerblichen Rechtsschutz an der TU Ilmenau, startet FIZ Karlsruhe die Markteinführung der neuen Patentfamiliendatenbank INPAFAMDB (International Patent Family Database) .INPAFAMDB auf STN International bündelt die Patentanmeldungen zu einer Erfindung, die weltweit bei einem nationalen oder internationalen Patentamt eingereicht werden. Die Datenbank liefert schnellen und umfassenden Überblick über den Stand der Technik und wertvolle Informationen über die Aktivitäten der Marktteilnehmer auf dem globalen Markt. Interessenten können sich INPAFAMDB auf der PATINFO 2008 am 12. und 13. Juni vorführen lassen.

Datenquellen für INPAFAMDB sind die EPO Patent Information Resource mit derzeit 81 weltweit erfassten Patentämtern und die INPADOC-Rechtsstandsdatei mit Daten von 51 Patentämtern. FIZ Karlsruhe führt alle Patentanmeldungen zu einer Erfindung, die in diesen Primärdaten vorkommen, in einem Patentfamiliendokument zusammen. Leistungsstarke Spezialsuchmaschinen ermöglichen die Informationssuche sowohl mit Patentklassifikationen als auch mit Freitextbegriffen aus Titeln und Abstracts. Angezeigt werden die Suchergebnisse in übersichtlichen Antwortformaten. Die Datenbank enthält derzeit etwa 36 Millionen Patentfamilien mit 65 Millionen Publikationen, die bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreichen.

"Angesichts der breiten weltweiten Abdeckung von 81 Patentämtern, ist INPAFAMDB eine hervorragende Datenbank für Recherchen nach dem Stand der Technik, aber auch für die Markt- und Wettbewerbsbeobachtung. Die erhaltenen Informationen sind eine ausgezeichnete Basis für strategische Unternehmensentscheidungen," erklärt Dr. Claus-Dieter Siems, Produktmanager Patente bei FIZ Karlsruhe. "Das Design der Datenbank, in der wir alle Publikationen einer Patentfamilie als eine Einheit indexieren, bietet zudem maximale Synergie bei einer datenbankübergreifenden Suche nach dem Stand der Technik. INPAFAMDB korrespondiert hervorragend mit den weltweit führenden Patentdatenbanken mit Mehrwert - den Datenbanken CAplus von Chemical Abstracts und dem Derwent World Patents Index auf STN International".

... mehr zu:
»FIZ »Patent »Patentfamilie

Die Datenbankdokumente von INPAFAMDB enthalten

- bibliographische Informationen zu allen in der Patentfamilie zusammengeführten Anmeldungen aus den 81 Patentämtern der EPO Patent Information Resource, einschl. 12,6 Millionen englischen Abstracts für 8,5 Millionen Patentfamilien

- vollständig integrierte Rechtsstandsdaten für 51 Patentämter, einschl. sieben von FIZ Karlsruhe vergebenen Kategorien zur Erleichterung der Rechtsstandssuche

- Zitierungen von 13 Patentämtern.

Die zeitliche Abdeckung reicht für die wichtigsten Industriestaaten bis ins 19. Jahrhundert zurück: USA (1836), GB (1840), D (1879), FR (1900) und Japan (1944). Mit ihrer breiten Abdeckung internationaler Patentämter und ihren auf die Erfindungen aufbauenden Such-Indizes eignet sich INPAFAMDB besonders gut für umfassende Suchen nach dem Stand der Technik mit Begriffen aus den Titeln und Abstracts (Freitextsuche) und/oder Klassifikationen (IPC, ECLA, ICO, IDT und nationale Klassifikationen einschl. US). Zur besseren Übersicht und Reduktion der Informationsflut wurden Ausgabeformate entwickelt, in denen redundanter Inhalt entfernt wurde. In verschiedenen Sprachen verfasste, inhaltlich gleichbedeutende Titel werden vollständig angezeigt.

Weitere Informationen

FIZ Karlsruhe
Hermann-von-Helmholtz-Platz 1
76344 Eggenstein-Leopoldshafen
Tel.: 07247 808 555, Fax: 07247 808 259
helpdesk@fiz-karlsruhe.de
Pressekontakt
FIZ Karlsruhe, Rüdiger Mack
Tel. 07247 808 513, Fax 07247 808 134
Ruediger.Mack@fiz-karlsruhe.de
Über FIZ Karlsruhe:
FIZ Karlsruhe ist Dienstleister und Servicepartner für den Informationstransfer und das Wissensmanagement in Wissenschaft und Wirtschaft. Schwerpunkte sind die weltweit einzigartige Datenbankkollektion von STN International und die Entwicklung von e-Science-Solutions.

Der weltweit angebotene Online-Service STN International (www.stn-international.de) wird gemeinsam von FIZ Karlsruhe und dem Chemical Abstracts Service (CAS) in Columbus, Ohio betrieben. In Japan wird STN von der Japan Association for International Chemical Information (JAICI) in Tokio repräsentiert. STN bietet ein breites Spektrum an unverzichtbaren Datenbanken sowie hervorragende Werkzeuge für Suche, Analyse und Aufbereitung der Rechercheergebnisse. Die hochwertigen Informationen bilden wichtige Grundlagen für Entscheidungsprozesse in Unternehmen und Institutionen.

Neue digitale Arbeitsmöglichkeiten verändern die Generierung von Wissen im Forschungsprozess und beeinflussen die Art und Weise, wie Informationen gesucht, analysiert und weiterverwendet werden. KnowEsis, FIZ Karlsruhes e-Science-Solutions, unterstützen Universitäten, Forschungsinstitute und fachübergreifende Wissenschaftsorganisationen dabei, die Heterogenität von Informationen in der heutigen Welt zu handhaben.

FIZ Karlsruhe ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, in der sich außeruniversitäre Forschungs- und Serviceeinrichtungen verschiedener Wissenschaftsbereiche zusammengeschlossen haben.

Rüdiger Mack | idw
Weitere Informationen:
http://www.fiz-karlsruhe.de

Weitere Berichte zu: FIZ Patent Patentfamilie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe
23.02.2017 | Technische Hochschule Deggendorf

nachricht DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

Wie werden wir gesund alt? - Alternsforscher tagen auf interdisziplinärem Symposium in Magdeburg

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus

23.02.2017 | Förderungen Preise

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Planeten außerhalb unseres Sonnensystems: Bayreuther Forscher dringen tief ins Weltall vor

23.02.2017 | Physik Astronomie