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Pro-Skills - Basiskompetenz für Lebenslanges Lernen

05.06.2008
Vom 12. bis 14. Juni 2008 stellt das Pro-Skills-Projekt im Rahmen einer europäischen Konferenz in Luxemburg seine Ergebnisse vor.

Dieses Projekt, ko-finanziert durch die Europäische Kommission, verfolgt das Ziel, die Förderung von persönlichen und sozialen Kompetenzen zu einem wichtigen Baustein der Erwachsenenbildung zu machen. Insbesondere gilt das für die Arbeit mit sozial Benachteiligten.

Angebote der Erwachsenenbildung und des lebenslangen Lernens nehmen bislang vor allem Personen in Anspruch, die bereits über ein gewisses Maß an Ausbildung verfügen. "Insbesondere sozial Benachteiligte erhalten schwer Zugang zu diesen Angeboten oder haben Schwierigkeiten, sie erfolgreich zu absolvieren", erläutert Dr. Jan Ries, einer der deutschen Projekt-Ansprechpartner und Vertreter für die Sportwissenschaften.

Für diese Zielgruppe könne unter anderem ein Mangel an persönlichen und sozialen Kompetenzen zum Hindernis werden. Neben fachlichen und methodischen Kenntnissen sind persönliche und soziale Kompetenzen grundlegende Basisfertigkeiten für den Zugang und eine erfolgreiche Nutzung formeller und informeller Bildungsangebote - etwa Planungs- und Selbstmanagementfertigkeiten. Die meisten Curricula der Erwachsenenbildung bilden das noch nicht ab. Erwachsene Lerner haben kaum Möglichkeiten, diese Fertigkeiten in einem geschützten Rahmen einzuüben und zu trainieren.

Die europäische Konferenz lädt dazu ein, sich mit der Bedeutung persönlicher und sozialer Kompetenzen für die Erwachsenenbildung und für Chancengleichheit zu Lebenslangem Lernen auseinander zu setzen. Ein vierzehnköpfiges, interdisziplinäres Team aus acht Nationen, hat annähernd zwei Jahre - im Rahmen des bis September 2008 laufenden Projektes - über nationale Pilotprojekte und Arbeitstagungen seine Erfahrungen zusammengetragen sowie ein Schulungshandbuch und ein Trainingskonzept verfasst. Es wird Gegenstand der interaktiven Train-the-Trainer-Workshops sein.

Kongress und Workshops sprechen sowohl Praktiker als auch Wissenschaftler an. Die Veranstaltung ist als Fortbildungsveranstaltung für Lehrkräfte akkreditiert.

Gesamtkoordination des Projektes:
Centre de prévention des tocicomanies (CePT), Luxemburg
deutsche Projekt-Ansprechpartner:
Frau Claudia Jung, Zentrum für empirische Forschung, Uni Landau, email: jung@zepf.uni-landau.de

Dr. Jan Ries, Hochschule Fulda, email: jan.ries@hs-fulda.de

Dr. Antje Mohr | idw
Weitere Informationen:
http://www.pro-skills.eu

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