Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Technischen Fachhochschule Wildau zur ILA 2008 als Bildungs- und Forschungszentrum für die Luftfahrtbranche

28.05.2008
Die Technische Fachhochschule Wildau stellt zur Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung ILA 2008 vom 27. Mai bis 1. Juni ihre gewachsene Kompetenz als Ausbildungszentrum von Luftfahrtspezialisten und als wichtiger Forschungsstandort für die Luftfahrtbranche unter Beweis.

Im Mittelpunkt der Präsentation auf dem Gemeinschaftsstand des Landkreises Dahme-Spreewald (Halle 7.A, Stand 7A350) steht der bundesweit einzigartige Studien- und Forschungsschwerpunkt "Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik".

In sechssemestrigen Bachelor- und viersemestrigen Masterstudiengängen werden zurzeit rund 110 junge Menschen zu Spezialisten für den Betrieb von Verkehrs- und Geschäftsreiseflugzeugen, von Flughäfen und Verkehrslandeplätzen sowie für die entsprechende Zulieferindustrie ausgebildet. Darüber hinaus wurde der Weiterbildungsmodul "Service-Ingenieur Luftfahrt" aufgelegt, der sich an Mitarbeiter von Luftfahrtunternehmen sowie Techniker des Maschinenbaus mit mehrjähriger Berufserfahrung, aber auch an Arbeitsuchende wendet und aktuelles Spezialwissen vermittelt.

Auf dem Programm des Wildau Institute of Technology (WIT) an der TFH Wildau stehen mehrere speziell auf die Belange der Luftfahrtbranche ausgerichtete postgraduale Fortbildungsangebote: Eine zweijährige berufsbegleitende Qualifizierung in deutscher Sprache führt zum Abschluss als "Master of Business Administration" (MBA) mit der Spezialisierung Luftverkehrsmanagement.
Der internationale Masterstudiengang "Aviation Management" (AVIMA) in englischer Sprache dient der Ausbildung hoch qualifizierter Führungskräfte. Darüber hinaus bietet das WIT eine auf einzelne Unternehmen zugeschnittene Weiterbildungsmöglichkeit im Rahmen einer Virtual Corporate University an.

Als Highlight der angewandten Forschung zeigt die TFH Wildau Entwicklungsmuster unbemannter ziviler Kleinflugzeuge.

... mehr zu:
»ILA »Luftfahrtbranche »TFH »WIT
Solche Drohnen, die zur Erzeugung hochwertiger Luftbildaufnahmen für Vermessungszwecke und weitere Anwendungen eingesetzt werden können, sind das Ergebnis Studiengang übergreifender Projektarbeit, an der die Lehr- und Forschungsbereiche Luftfahrttechnik/Luftfahrtlogistik sowie Telematik gemeinsam mit Praxispartnern beteiligt sind. In Vorbereitung befindet sich zudem ein Prüf- und Testcenter für solche Kleinflugzeuge, das in Kooperation mit der TÜV Nord AG aufgebaut werden soll.

Eine besondere Ehre wurde der Hochschule am 27. Mai 2008, dem ersten ILA-Tag, zuteil: Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck lud zum traditionellen Messeempfang der Landesregierung in das neue Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) auf dem TFH-Campus Bahnhofstraße ein. Daran nahmen etwa 120 Spitzenvertreter der Luft- und Raumfahrtbranche, Politiker und Verbandsfunktionäre teil. Die TFH Wildau nutzte diesen Rahmen, um ihr breit gefächertes Angebot für die Zukunftsbranche einem hochkarätigen internationalen Publikum zu präsentieren.

Bernd Schlütter | idw
Weitere Informationen:
http://www.tfh-wildau.de

Weitere Berichte zu: ILA Luftfahrtbranche TFH WIT

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Clevere Folien voller Quantenpunkte

27.03.2017 | Materialwissenschaften

In einem Quantenrennen ist jeder Gewinner und Verlierer zugleich

27.03.2017 | Physik Astronomie

Klimakiller Kuh: Methan-Ausstoß von Vieh könnte bis 2050 um über 70 Prozent steigen

27.03.2017 | Biowissenschaften Chemie