Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Von der Stammzell-Therapie bis zur Patientenverfügung

15.05.2008
Europäische Experten treffen sich vom 22. bis 24. Mai 2008 in Heidelberg, um medizinische Chancen und Konsequenzen nach Verletzung von Gehirn und Rückenmark zu diskutieren

Das einzige interdisziplinäre Expertenforum in Europa zu Verletzungen von Gehirn und Rückenmark findet in diesem Jahr vom 22. bis 24 Mai 2008 in Heidelberg statt. Mehr als 150 Ärzte und Wissenschaftler treffen sich in der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg bei der 13. Jahrestagung der "Euroacademia Multidisciplinaria Neurotraumatologica".

Das Spektrum der Themen reicht von neuen Therapien bei Gehirnverletzungen und Querschnittslähmungen, z.B. Stammzellen oder spezifische Antikörper-Proteine, bis zu Diskussionen um die Lebensqualität und Rehabilitation der oft schwer behinderten Patienten sowie um ethische Fragen wie Patientenverfügungen.

Organisiert wird der Kongress von der Neurochirurgischen Universitätsklinik Heidelberg, deren Ärztlicher Direktor Professor Dr. Andreas Unterberg, einer der führenden Wissenschaftler zum Thema Schädelhirnverletzungen in Deutschland, den Kongress als Präsident leitet.

Schädel-Hirn-Trauma ist häufigste Todesursache unter 40 Jahren

Schädelhirn-Traumata sind häufig; von 100.000 Menschen sind in Deutschland jährlich 800 betroffen. Die Schwere der Verletzungen kann sehr unterschiedlich sein - von leichter Hirnerschütterung bis zu schweren Blutungen. Unter 40 Jahren ist ein Schädel-Hirn-Trauma die häufigste Todesursache. Ursachen sind meist Verkehrsunfälle, Stürze, Schläge, Arbeits- und Sportunfälle. "Immer häufiger sind unsere Patienten ältere Menschen über 70 Jahren, die zu Hause stürzen", erklärt Professor Unterberg. Bei Kindern und Jugendlichen stehen Fahrrad- und Sportunfälle im Vordergrund.

Die Heidelberger Klinik stellt bei dem Kongress u.a. eine Methode vor, mit deren Hilfe die Erholungsfähigkeit des Gehirns und der Einfluss von Therapien nach einem Schädel-Hirn-Trauma untersucht werden kann: Gehirnströme werden direkt vom Gehirn abgeleitet, um spezifische Erregungswellen zu messen, die den drohenden Untergang von Hirngewebe ankündigen.

Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Tagung teilzunehmen!
Anmeldung bitte beim Kongress-Sekretariat:
AKM Congress Service GmbH
Hauptstr. 18
79576 Weil am Rhein
Tel: +49 (0) 7621 98 330
Fax: +49 (0) 7621 78 714
Email: info@akmcongress.com
Kongressprogramm im Internet:
www.akmcongress.com/emn2008/
Ansprechpartner:
Professor Dr. Andreas Unterberg
Ärztlicher Direktor Neurochirurgische Universitätsklinik Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg
Telefon: 06221 / 56 6301 ( Sekretariat)
Bei Rückfragen von Journalisten:
Dr. Annette Tuffs
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Universitätsklinikums Heidelberg
und der Medizinischen Fakultät der Universität Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 672
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 / 56 45 36
Fax: 06221 / 56 45 44
E-Mail: annette.tuffs(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Annette Tuffs | idw
Weitere Informationen:
http://www.akmcongress.com/emn2008/
http://www.klinikum.uni-heidelberg.de/presse

Weitere Berichte zu: Patientenverfügung Stammzell-Therapie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht
22.03.2017 | Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig

nachricht Über Raum, Zeit und Materie
22.03.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Im Focus: Physiker erzeugen gezielt Elektronenwirbel

Einem Team um den Oldenburger Experimentalphysiker Prof. Dr. Matthias Wollenhaupt ist es mithilfe ultrakurzer Laserpulse gelungen, gezielt Elektronenwirbel zu erzeugen und diese dreidimensional abzubilden. Damit haben sie einen komplexen physikalischen Vorgang steuern können: die sogenannte Photoionisation oder Ladungstrennung. Diese gilt als entscheidender Schritt bei der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, beispielsweise in Solarzellen. Die Ergebnisse ihrer experimentellen Arbeit haben die Grundlagenforscher kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift „Physical Review Letters“ veröffentlicht.

Das Umwandeln von Licht in elektrischen Strom ist ein ultraschneller Vorgang, dessen Details erstmals Albert Einstein in seinen Studien zum photoelektrischen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

Unter der Haut

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Neues Schiff für die Fischerei- und Meeresforschung

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mit voller Kraft auf Erregerjagd

22.03.2017 | Biowissenschaften Chemie