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Verständigungsprobleme zwischen Europa und Übersee

13.05.2008
Die Gesellschaft für Überseegeschichte tagt vom 16. bis 18. Mai an der Universität Bamberg

Historiker, Sprachwissenschaftler, Orientalisten und Ethnologen der Gesellschaft für Überseegeschichte treffen sich vom 16. bis 18. Mai in der AULA der Universität Bamberg zu ihrer Jahrestagung.

Die Forscher aus Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Großbritannien, Portugal, den USA und Kanada diskutieren über "Sprachgrenzen, Sprachkontakte und kulturelle Vermittler in der Geschichte der europäisch-überseeischen Beziehungen". Thema sind also Probleme der sprachlichen Verständigung und interkulturellen Kommunikation zwischen Europa und Übersee im Zeitraum vom 16. bis 20. Jahrhundert.

Beispielsweise geht es in den insgesamt fünf Sektionen um die Rolle von Dolmetschern während der spanischen Conquista Amerikas, um Sprache als Werkzeug kolonialer Expansion, Mischsprachen und um das Verhältnis von Sprache und Religion in Deutsch-Ostafrika. Die Tagung wird von dem Bamberger Geschichtsprofessor Dr. Mark Häberlein und von Dr. Alexander Keese (Bern) organisiert.

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»Sprachwissenschaft »Übersee

Die Tagung knüpft an internationale Forschungsdiskussionen zu Kulturkontakten und interkulturellen Vermittlern sowie zum Verhältnis von Sprachpolitik, Sprachwissenschaft und kolonialer Herrschaft an und verbindet damit das Ziel, den interdisziplinären Dialog über diese Themen zu fördern.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie Studierende können gegen Zahlung einer geringen Gebühr an der Tagung teilnehmen.

Dr. Martin Beyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bamberg.de/hist

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