Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kleiner, schneller, günstiger

09.05.2008
Neues Symposium SYSTEMS INTEGRATION zeigt neue Produktionsmethoden mit Metallen und Kunststoffen im Miniaturbereich

Ob im Auto, im Handy oder in der Medizintechnik: Mikrokomponenten und -systeme sind auf dem Vormarsch. Immer komplexere Systeme, vielfältige Anwendungen und die Kombination von neuen Materialien sind Herausforderungen, auf die die moderne Produktionstechnologie heute schnell reagieren muss. Neue Wege zeigt das Symposium SYSTEMS INTEGRATION am 11. Juni in den Dortmunder Westfalenhallen.

Im Fokus stehen die Bearbeitung und Strukturierung von Kunststoffen und Metallen sowie deren Systemintegration.

Über die Kunst, dabei verschiedensten Kundenwünschen zu entsprechen, spricht unter anderem Michael van der Gugten von der niederländischen Firma IMS Integrated Mechanization Solutions b.v.: "Der Entwickler möchte eine flexible Plattform für geringe Stückzahlen, der Produktionsleiter hingegen kostengünstige Massenproduktion - ohne schlaflose Nächte, in denen er sich um die Qualität sorgt. Der Geschäftsführer möchte die Vorzeigefabrik für seine Kunden mit neuesten Technologien. Die SYSTEMS INTEGRATION vereint Lösungen für all diese Fragestellungen", so van der Gugten.

... mehr zu:
»Kunststoff »Metall

Neben IMS sind Unternehmen wie HELLA Fahrzeugkomponenten, Boehringer Ingelheim microParts, Jenoptik, LIMO und ARBURG mit dabei. Das Symposium findet während der Messe Proform vom 10. bis 13. Juni, der der ersten Fachmesse für Verfahrensintegration von Stanz-, Dreh- und Spritzgießtechnik, statt.

Organisiert wird die SYSTEMS INTEGRATION vom IVAM Fachverband für Mikrotechnik und der MST.factory dortmund mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung Dortmund und der Messe Westfalenhallen Dortmund. Weitere Infos, Programm und Anmeldeformular unter http://www.ivam.de/index.php?content=messe_details&id=348.

Interview mit Michael van der Gugten von IMS Integrated Mechanization Solutions b.v. zur SYSTEMS INTEGRATION zur freien Veröffentlichung

Was sind die aktuellen Herausforderungen bei der Produktion im Miniaturbereich?

Die Entwicklung von Mikrokomponenten und -systemen macht mit einer wachsenden Anzahl von Anwendungen und komplexeren Systemen einen großen Sprung nach vorne. Aktive und passive Komponenten sollen kombiniert werden; jedes Produkt hat seine spezifische Form und Bauweise. Hier allein ist schon clevere Produktionstechnologie gefragt.

Hinzu kommen verschiedenste Kundenwünsche: Der Entwickler möchte eine flexible Plattform für geringe Stückzahlen, der Produktionsleiter hingegen kostengünstige Massenproduktion - ohne schlaflose Nächte, in denen er sich um die Qualität sorgt. Der Geschäftsführer möchte die Vorzeigefabrik für seine Kunden mit neuesten Technologien. Wir versuchen die Motive der verschiedenen Produktionsebenen zu verstehen, um letztendlich passgenaue Fertigungslösungen zu bieten.

Sie empfehlen, bereits bei der Entwicklung von Mikrobauteilen an die spätere Produktion zu denken. Stichworte hier sind "Design for Assembly" und "Parallelentwicklung". Was verbirgt sich dahinter?

Wer eine optimale Produktion will, sollte bereits in der Designphase daran denken - "Design for Assembly" bedeutet soviel wie "Design für die Produktion". Ein weiteres wichtiges Stichwort für den Erfolg ist "Time to Market". Um das Produkt möglichst zügig auf den Markt zu bringen, entwerfen wir die Fertigungsmaschine parallel zum Produktdesign.

Mehr erfahren wir von Ihnen auf der SYSTEMS INTEGRATION. Warum sollte man dieses neue Symposium besuchen?

Die SYSTEMS INTEGRATION zeigt eine große Bandbreite an Produktionsthemen für Präzisionsanwendungen mit Kunststoffen und Metallen. Den Besucher erwarten neue Anwendungen, Erfolgsstories und ein umfassender Überblick über die Mikrosystemtechnikbranche.

Josefine Zucker | idw
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de

Weitere Berichte zu: Kunststoff Metall

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten